Lipödem heilen mit Fettabsaugen
Bei einem Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, von der in erster Linie die Beine und Po, meist auch die Arme betroffen sind. Die Ursache für diese krankhafte Ansammlung von Fettzellen ist bisher nicht eindeutig geklärt, Vererbung und Einfluss von Hormonen scheinen jedoch eine wichtige Rolle zu spielen. Mit dem Lipödem sind meist schon bei geringer Druckausübung Schmerzen spürbar. Weitere Symptome können das Gefühl dicker Beine sein und Blutergüsse, Anschwellen der Füße nach langem Sitzen und Stehen oder eine stark ausgeprägte Cellulite.
Diäten und Sport, als auch therapeutische Behandlungsprogramme wie Lymphdrainagen oder der Einsatz von Kompressen, können die Beschwerden in der Regel nicht beseitigen. Als effektive Methode hat sich die Liposuktion erwiesen. Beim Fettabsaugen wird der Überschuss an Fettzellen abgepumpt. Nach der Wundheilung reguliert sich damit auch meist der Abtransport von Stoffwechselstoffen im Lymphsystem. So können ein erneuter Stau von Gewebeflüssigkeit und eine ausgeprägte Dellenbildung weitgehend ausgeschlossen werden.
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