Medizintourismus in der EU - Segen oder Fluch?
Das Europaparlament in Straßburg hat einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der besagt, dass Krankenkassen die Kosten einer notwendigen, medizinischen Behandlung auch dann tragen müssen, wenn diese im europäischen Ausland durchgeführt wurde. Das Gesetz soll 2013 in Kraft treten. Damit reagiert das Europaparlament auf den sich seit Jahre verstärkenden Trend des „Medizintourismus“. Vor allem im Bereich der kosmetischen Chirurgie, sprich für Schönheitsoperationen, reisten viele Deutsche in den letzten Jahren ins Ausland, um sich für einen Bruchteil der hiesigen Behandlungskosten operieren zu lasse. Zu den Top-Behandlungen, die im Ausland wahrgenommen wurden, gehören auch die Gebiss-Sanierung und die Behandlung mit dem Augenlaser.
Experten aus der Medizin- und Versicherungsbranche warnen jedoch davor, auf medizinische Schnäppchenjagd zu gehen. Patientinnen und Patienten müssten sich beispielsweise im Klaren darüber sein, dass man bei plötzlich notwendigen Nachbehandlungen wieder auf Reise gehen muss. Auch sollte man auf eine gute sprachliche Verständigung achten, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.
weitere News zum Thema
54. Jahrestagung der DGÄPC & 5. GBAM
Am 9. und 10. Oktober 2026 wird Rottach-Egern am Tegernsee zum Treffpunkt für Experten der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische... weiterlesen
Vom 10. bis 12. September 2026 trifft sich die Fachwelt der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie zur 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische,... weiterlesen
Mit dem myBody® Qualitätssiegel bieten wir Ihnen Sicherheit bei der Arzt- und Klinikwahl – durch objektive und geprüfte Qualitätskriterien. Träger des myBody® Qualitätssiegels zeichnen sich durch einen nachweislich hohen Qualitätsanspruch aus.
Mehr zum myBody® Qualitätssiegel
Zertifizierte Ärzte und Kliniken