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Augenlaser

In der Bundesrepublik Deutschland kann jeder Zweite nicht optimal sehen und muss notgedrungen eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, um in simplen Alltagsituationen wie beim Autofahren bestehen zu können. Viele Menschen, die von einer Sehschwäche betroffenen sind, träumen von einem Leben ohne Sehhilfe. Eine Augenlaserbehandlung kann die Fehlsichtigkeit dauerhaft beseitigen. Die LASIK - das am häufigsten eingesetzte Augenlaser-Verfahren - gehört zu den bewährten und wissenschaftlich anerkannten Methoden. In Deutschland werden pro Jahr rund 125.000 Augenlaseroperationen* durchgeführt.

Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

Konkrete Preise und Augenlaser-Kosten im Vergleich

Eine Behandlung mit dem Augenlaser kann einen Sehfehler dauerhaft korrigieren. Viele Spezialisten bieten zunächst kostenlose Kurzchecks zur Feststellung der Eignung für eine Augenlaserung an. Die Augenoperation selbst kostet in Deutschland zwischen 800 Euro und 2.000 Euro pro Auge. Dieser preisliche Rahmen für eine Augenlaser-Behandlung ergibt sich durch folgende Faktoren: Die angewandte Operationsmethode und der damit verbundene operative Aufwand sowie der notwendige Geräteeinsatz, die medizintechnische Ausstattung der Einrichtung, die unterschiedliche Honorierung von Augenärzten und letztlich auch der individuelle Ausgangszustand der Augen.

Welcher Arzt kommt für Augenlasern in Frage?

Qualifizierte Augenärzte und Augenkliniken finden

Grundsätzlich darf jeder Augenarzt Operationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeit durchführen. Ein qualifizierter Augenarzt muss bereits in seiner fünfjährigen Weiterbildungszeit eine hohe Anzahl an Augenoperationen durchgeführt haben, um die anerkannte Facharztbezeichnung für Augenheilkunde (und Optometrie - in Österreich) führen zu dürfen. Im Bereich der Laserbehandlung sind speziell die Erfahrung und Expertise wichtig für eine sichere Behandlung und ein erfolgreiches Sehergebnis. Eine lang- und mehrjährige Tätigkeit im Bereich Refraktive Chirurgie und ein entsprechendes OP-Volumen sind für Augenlaser-Spezialisten kennzeichnend.

Wegweisend für die Fachkompetenz des Arztes ist immer auch der fachbezogene Verband, dem er angehört. Denn Hauptaufgabe der Fachverbände ist die stetige Sicherung der Qualität von Augenoperationen. Gemäß der Fachverbands-Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), verpflichten sich qualifizierte Augenärzte zur regelmäßigen Fortbildung und zur Einhaltung der in den Richtlinien formulierten Qualitätsstandards.

Kostenloser Kurzcheck

Viele Spezialisten bieten kostenlose Kurzchecks für die Feststellung der Eignung für eine Augenlaser-Behandlung an.

Welche Methoden gibt es?

Ausführliche Information zu den Augenlaser-Methoden

Die gängigste Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit ist die LASIK. Beim LASIK-Verfahren wird mithilfe eines mechanischen Hobels (Mikrokeratom) eine hauchdünne Hornhautscheibe vom Auge abgehoben. Anschließend wird das Gewebe unter der Hornhautschicht mithilfe eines Lasers abgetragen und modelliert, um so die Fehlsichtigkeit zu beheben. Bei der moderneren Femto-LASIK hingegen wird die Hornhautlamelle nicht mithilfe einer mechanischen Klinge gelöst. Vielmehr kommt ein spezieller Femtosekunden-Laser zum Einsatz, der die Hornhaut computergesteuert und berührungsfrei auftrennt. Durch die exakte Arbeitsweise des Lasers ist die Gefahr von Infektionen und schnittbedingten Komplikationen deutlich verringert. Auch LASEK ist ein noch häufig angewandtes Verfahren zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten. Bei der LASEK verdampft ein spezieller Laser (Excimer) die Gewebeschicht nicht im Inneren der Hornhaut wie bei der LASIK, sondern bereits an der Oberfläche. LASEK ist in erster Linie für geringe Hornhautdicken geeignet.

Was ist wichtig vor und nach der Augenlaser-Behandlung?

Vorkehrungen zur Vorbereitung und Nachsorge

Zunächst müssen in einem umfassenden Beratungsgespräch die eigentliche Eignung sowie die Behandlungsmethode für eine Augenlaserbehandlung ermittelt werden. Dazu werden in einer ausführlichen Voruntersuchung des Auges Informationen über die Hornhautdicke und die Brillenwerte ermittelt. Eine Augenlaser-Behandlung eignet sich in der Regel für kurzsichtige Menschen mit einer Sehschwäche bis zu -10 Dioptrien, weitsichtige bis zu ca. +4 Dioptrien und stabsichtige bis zu -3 Dioptrien. Bei weichen Kontaktlinsen sollte etwa zwei Wochen vor dem Eingriff und bei harten Kontaktlinsen sogar vier Wochen vor dem Eingriff auf eine Brille zurückgegriffen werden, da Linsen die Hornhaut beeinflussen und so potentiell das optimale Behandlungsergebnis verhindern können.

Die erste Voruntersuchung sollte bereits einen Tag nach der Laserbehandlung stattfinden. Das wiederholte Auftragen entzündungshemmender Tropfen über einen mehrtätigen Zeitraum ist obligatorische Grundvoraussetzung für eine gute Heilung. Weitere nachsorgliche Maßnahmen sind: Das Tragen einer Sonnenbrille bei hoher Lichteinstrahlung, das Vermeiden von Hand-Augen-Kontakt und der Verzicht auf sportliche Aktivitäten für mindestens eine Woche.

Welche Risiken können auftreten?

Mögliche Komplikationen

Die Risiken bei Augenlaserbehandlungen sind vergleichsweise gering, können aber auch bei größter Sorgfalt und Qualität der Behandlung nicht vollständig ausgeschlossen werden. Kurz nach dem Eingriff kann gegebenenfalls das Gefühl von störenden Fremdkörpern wie Sand im Auge auftreten. In der Regel tränt das Auge in den ersten Stunden nach der Laserbehandlung. Anschließend stellt sich der gegenteilige Zustand ein. Die Augen sind trocken und anfällig für Infektionen. Generell ist das Auge gegenüber Licht empfindlich und kann in seiner Sehleistung schwanken.

Laut einer Studie der Johann Wolfgang Goethe-Universität** Frankfurt am Main verfügen 95 Prozent aller Lasik-Behandelten (Lasik ist die am häufigsten angewandte Augenlaser-Methode) nach einem Jahr über ein optimales Sehvermögen. Aber auch bei den verbleibenden 5 Prozent, die sich ihre Augen lasern ließen, konnte die Sehfähigkeit deutlich verbessert werden. Der Erfolg hängt natürlich immer von der Qualität der Klinik und des Arztes sowie dem Ausmaß der Fehlsichtigkeit ab.

 

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* Quelle: Market Scope 2010 (Hochrechnung 2011), www.vsdar.de

** Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main / Forschung Frankfurt 2/2005, Thomas Kohnen / Laser statt Brille? – Behandlungsmöglichkeiten von Brechungsfehlern des Auges, S. 21-25 / www.muk.uni-frankfurt.de/Publikationen/FFFM/dok/2005/2005-2/F-Intensiv-augen-23-27.pdf