Mikroschaum hilft bei Krampfadern
Jährlich sterben allein in Deutschland mehrere tausend Menschen an einer Lungenembolie. Besonders tragisch ist, dass eine der Hauptursachen leicht zu kurieren gewesen wäre. Es handelt sich dabei um Krampfadern, die viele Menschen fälschlicherweise für ein rein kosmetisches Problem halten. Aus diesem Unwissen und der Angst vor einer aufwändigen Operation mit anschließendem Klinikaufenthalt resultiert, dass eine notwendige Venenbehandlung oftmals über Jahre hinauszögert oder auch ganz unterlassen wird.
Um dem Eingriff seinen Schrecken zu nehmen, haben Mediziner an einem Verfahren gearbeitet, dass die Venenbehandlung aus ihrem Schattendasein holen soll. Mit der minimal-invasiven Mikroschaummethode gibt es nun eine Venenbehandlung ohne Operation. Selbst bei sehr großen Krampfadern genügt in der Regel ein Nadelstich, um die kranke Vene zum Verschwinden zu bringen. Dabei werden die Krampfadern durch einen speziellen Mikroschaum verschlossen und anschließend vom Körper „abtransportiert“. Das Verfahren wird von den Patientinnen und Patienten in der Regel als schmerzlos beschrieben und ist damit ein Meilenstein in der Venenbehandlung.
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