Neuer Laserbohrer sorgt für Aufsehen
Wissenschaftler der Universität Bonn haben einen zukunftsweisenden Zahnarztbohrer entwickelt, der Zahnärzten nicht nur ein exakteres Arbeiten ermöglicht, sondern Patienten auch einige Unannehmlichkeiten erspart. Da der neuartige Bohrer auf Lasertechnik basiert, werden bei der Behandlung kaum Vibrationen und Wärme innerhalb des Zahns auf den Nerv übertragen. Das Ergebnis: Das punktgenaue Arbeiten schützt das Zahngewebe und das Bohren soll laut Erfinder nahezu schmerzfrei vonstatten gehen - eine kleine Revolution innerhalb der Zahnmedizin.
Ein weiterer Vorteil des Laser-Bohrers ist, dass man ihn mit anderen Lasern kombinieren kann - beispielsweise mit einem Diagnoselaser, um während der Behandlung rechtzeitig festzustellen, ob man noch den Kariesherd behandelt oder bereits am gesunden Gewebe angekommen ist. Zwar gibt es in der modernen Zahnheilkunde bereits Laser, die das können - allerdings haben sie ein begrenztes Einsatzspektrum. Der Grund: Jedes Gewebe spricht auf eine andere Lichtfarbe an. Ein Laser, der besonders gut Karies entfernt, eignet sich nicht, um alte Füllungen abzutragen oder den Zahn für Inlays zu präparieren. Der Laser aus Bonn jedoch kann beinahe jedes Material bearbeiten.
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