Schön ist, wenn die Proportionen stimmen
Der Regensburger Forscher Martin Gründl ist nicht nur davon überzeugt, dass Schönheit messbar ist, er hat sogar eine mathematische Formel aufgestellt, die es ermöglichen soll, die Attraktivität der weiblichen Figur zu berechnen: „y = b1x1 + b2x2 + ... + b13x13 + t“ - wobei „y“ die Höhe der Attraktivität ist. Die komplexe Formel liegt dabei dem einfachen Prinzip zu Grunde, dass ein Körper dann als schön wahrgenommen wird, wenn die Proportionen zusammenpassen; „durchschnittliche“ Figuren, so der Forscher, würden demnach in der Regel als schöner empfunden als Extreme. Dementsprechend wünschen sich auch immer mehr Menschen, die sich für eine Schönheitschirurgie interessieren Eingriffe, die zu einem natürlichen Ergebnis führen. Bei einer Brustvergrößerung entscheiden sich viele Frauen beispielsweise für eine „Aufpolsterung“ der Brust mit natürlichen Fillern, statt für eine Pamela-Anderson-Vergrößerung. Der Trend zu „gemäßigten“ Schönheitsoperationen hat auch dazu geführt, dass die Schönheitschirurgie immer mehr minimal-invasive Verfahren anbietet, die eine leichte Verbesserungen am Erscheinungsbild, aber keine radikale Änderung der körperlichen Gegebenheiten anvisieren.
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