Studie zur Lasertherapie bei Krampfadern
Neueste Ergebnisse aus der Krampfaderforschung belegen die Effizienz der sogenannten endovenösen Lasertherapie. Sie verspreche einen höheren Behandlungserfolg als gängige Verfahren zur Krampfaderentfernung, wie die Schaumsklerosierung oder Stripping-OP, so die Ergebnisse eines Vergleichs von vier Therapieverfahren - erschienen im „Journal of Vascular Surgery“ (Vol.52, No.3).
Die endovenöse Lasertherapie ist eine nichtoperative Option zur klassischen Venenbehandlung. Mithilfe eines speziellen Venenlasers werden die Gefäßinnenwände einer Krampfader verklebt. So wird die Vene verschlossen und der Blutfluss unterbunden - die zurückgebildete Vene baut der Körper einfach ab. Für das Einführen des Lasers sind nur winzige Zugänge notwendig. Im Gegensatz zur Stripping-OP können Patienten nach der Venenbehandlung mit dem Laser in der Regel schon am nächsten Tag wieder normal arbeiten und Sport treiben. Zusätzlich bleiben sie von Narben verschont und müssen im Normalfall keine Kompressionsstrümpfe tragen.
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