Trendwende in der Schönheitsbranche?
Laut der American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS) ist die Zahl der Schönheitsoperationen 2009 in den USA um rund 17 Prozent zurückgegangen. Sanftere Eingriffe wie Botox-Injektionen bleiben jedoch konstant. Experten der ASAPS vermuten hinter dieser Entwicklung die Auswirklungen der Wirtschaftskrise. Andere sehen darin einen Trend weg von operativen Eingriffen hin zu minimal-invasiven Behandlungen.
Ob die Nachfrage nach Schönheitsoperationen wieder steigt, wenn sich die Rezession abschwächt, wird sich zeigen. Fakt ist jedoch, dass die Nachfrage nach operativen Eingriffen bereits seit mehreren Jahren, also bereits vor der Wirtschaftskrise, leicht abgesunken ist. Gefragter denn je sind hingegen non-invasive Maßnahmen wie chemische Peelings, Laser-Haarentfernungen oder Botox-Spritzen. Letztere ist mit über 2,5 Millionen Injektionen jährlich der mit Abstand populärste ästhetische Eingriff. Experten vermuten hinter dieser Entwicklung, dass immer mehr Menschen zwar weiterhin länger jung aussehen möchten, dem Körper jedoch anstrengende Schönheitsoperationen ersparen wollen. Außerdem seien die non-invasiven Behandlungen in den letzten Jahren günstiger und effektiver geworden.
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