Unterspritzung der Tränenrinne mit Hyaluron
Augenringe sind meist scharf begrenzte, lila-bläuliche Schattierungen unter den Augen. Bedingt durch das wenige Unterfettgewebe schimmern feinste Blutgefäße an den Unterlidern durch die in dem Bereich sehr dünne Haut hindurch. Ihre Entstehung ist auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen. Das Anheben beziehungsweise das Aufpolstern der Tränenrinne durch das Unterspritzen des Füllstoffs Hyaluronsäure stellt ein wirksames Verfahren zur Verringerung der Augenringe dar. Das Auge wirkt weniger eingefallen und das Gesicht erscheint insgesamt erholter.
Die Unterspritzung der Tränenrinne mit einem Hyaluron-Filler erfolgt mit einer äußerst feinen Nadel. Injiziert wird lediglich in die oberen Hautschichten. Dort kann sich der Filler anschließend in den Zellzwischenräumen verteilen bzw. festsetzen. Durch das Hyaluron verbessert sich in den unterspritzten Bereichen die Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr, wodurch im Schnitt deutlich mehr Feuchtigkeit gebunden werden kann. Das sehr feine Gewebe an den Unterlidern wird zum einen von innen aufgefüllt bzw. unterpolstert und zum anderen wird die Neubildung von Kollagen und Elastin angeregt. Nach rund 12 Wochen stellt schließlich eine Tiefenwirkung in den unteren elastischen Hautschichten ein. Erfahrungsgemäß lässt die Wirkung nach einem halben Jahr nach; die Hyaluronsäure ist dann restlos vom Körper abgebaut worden.
Die Unterspritzung erfolgt in aller Regel ambulant. Eine leicht anästhesierende Salbe wirkt schmerzlindernd. Das Behandlungsergebnis ist erfahrungsgemäß sofort sichtbar. Wie bei allen Unterspritzungs-Behandlungen kann es zu Blutergüssen kommen. Aufgrund der sehr feinen Unterlidhaut, ist die Wahrscheinlichkeit einer Hämatombildung in dem Bereich höher als bei Faltenunterspritzungen an Stellen mit mehr Unterfettgewebe.
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