Venenerkrankungen während der Wechseljahre
Laut aktueller Schätzungen der „Deutschen Gesellschaft Venen e. V.“ leiden rund 20 Millionen Deutsche an Venenproblemen. Bewegungsarmut und langes Sitzen werden als Gründe genannt; bei Frauen in den Wechseljahren begünstigt zudem der sinkende Hormonspiegel das Risiko für Gefäßveränderungen und die Dringlichkeit einer Venenbehandlung. Da sich viele Frauen während der Wechseljahre für eine Hormontherapie entscheiden, weisen Experten der Venenmedizin darauf hin, dass für eine gelungene Venenbehandlung die Dosierung und die Art der Östrogenzufuhr entscheidend ist; sie raten in der Regel von Tabletten ab und befürworten eine Verabreichung über die Haut.
Generelle Tipps aus der Venenmedizin, um einer Venenbehandlung vorzubeugen, sind sich sportlich zu betätigen, statt zu sitzen des Öfteren umherzugehen, unnötige Pfunde abzuspecken und pro Tag ausreichend, sprich zwei bis drei Liter ungesüßte Flüssigkeit, zu trinken. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung, das Tragen flacher, bequemer Schuhe und das Vermeiden von Nikotin und Alkohol wirken sich positiv auf die Blutbahnen aus.
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