Weibliche Haut anfälliger für Falten
Niederländische Wissenschaftler des Universtiy Medical Center in Utrecht haben herausgefunden, warum Frauen früher und stärker Falten im Mund-Nasen-Bereich bekommen als Männer. Hauptverantwortlich dafür seien, so die Forscher, mehrere Gründe: Zum einen besitzt die weibliche Haut im Bereich der Nase und Oberlippe weniger Schweiß- und Talgdrüsen als die männliche Haut – dies beeinflusst unter Umständen das Volumen der Haut. Außerdem ist die Nasen- und Mundpartie bei Frauen weniger stark durchblutet. Und auch die engere Verbindung von Muskelfasern rund um den Mund könnte nach Ansicht der Forscher die Bildung der so genannten Plisseefältchen beschleunigen.
Mit den gewonnenen Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher des Universtiy Medical Center in Utrecht noch bessere Strategien für die Faltenbehandlung rund um Oberlippe und Nase entwickeln zu können. Derzeit werden vor allem Laser sowie Methoden der Faltenunterspritzung wie Botox und unterschiedliche Füllmaterialien verwendet. Vor allem das Nervengift Botox hat in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch erfahren. Wobei Experten davor warnen, dass das Gesicht bei der übermäßigen Verwendung von Botox einen unschönen maskenhaften Effekt erhalten kann.
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