Weltglaukomwoche informiert über Grünen Star
Über die Gefahren und Symptome, aber auch die Therapieformen, des Grünen Star wird vom 6. bis zum 12. März im Rahmen der Weltglaukomwoche bundesweit aufgeklärt. Augenärzte und Patientenvertreter nutzen den Anlass, um Betroffene und Interessierte über die Möglichkeiten einer Augenkorrektur und anderer Therapieformen beim Grünen Star zu informieren.
Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einem Glaukom. Jährlich etwa 2.000 Menschen verlieren deshalb ihr Augenlicht. Der Name „Glaukom“, besser bekannt als „Grüner Star“, steht für eine Gruppe von Erkrankungen, die den Sehnerv des Auges schädigen: Der erkrankte Nerv kann keine Informationen an das Gehirn weitergeben, eingeschränktes Sehvermögen und sogar völlige Blindheit können die Folge sein. „Die betroffenen Patienten bemerken das lange nicht. Denn die Krankheit ist in den meisten Fällen nicht mit Schmerzen verbunden. Und die Ausfälle im Gesichtsfeld bleiben unbemerkt, da das andere Auge sie zunächst ausgleichen kann“, erläutert Prof. Dr. med. Norbert Pfeiffer, wissenschaftliches Vorstandsmitglied im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Wird der Grüne Star rechtzeitig therapiert, stehen die Heilungschancen gut. Mit einer Kombination aus verschiedenen Untersuchungsformen kann ein Glaukom erkannt werden, bevor der Sehnerv Schaden genommen hat. Der Grüne Star wird dann in der Regel medikamentös behandelt. Reichen Medikamente nicht mehr aus, gibt es die Möglichkeit durch eine Augenkorrektur - wie Laserbehandlung oder Augenoperation - den Grünen Star zu heilen.
Welche weiteren Möglichkeiten es gibt und wann eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist erfährt man ab dem 6. März beim Augenarzt.
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