Zehenverkürzung: Wenn einer aus der Reihe tanzt
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Zehenverkürzung: Wenn einer aus der Reihe tanzt

myBody News, 26. Juli 2018
Füße mehrerer leute am Strand

Sommer, Sonne, Sandalenzeit! Doch diese Saison ist nicht für jedermann ein Grund zu Freude: Viele Frauen und Männer schämen sich ob ihrer Füße: Oftmals wegen des Längenverhältnisses ihrer Zehen. Ist der zweite Zeh, also der „Zeige-Zeh“, deutlich länger als die anderen, spricht man von der sogenannten „griechischen Fußform“. Bei rund 20 Prozent aller Menschen liegt diese Form vor und der Volksmund attestiert ihnen ein besonders dominantes Wesen. Weicht die persönliche Fußform sehr stark von der Norm ab, kommt es neben der ästhetischen, auch zu einer funktionalen Beeinträchtigung. Eine schlechte Schuhpassform und andauernde Druckschmerzen können die Folge sein.

Die meisten Zehenverkürzungen werden am unerwünscht dominanten zweiten Zeh durchgeführt, aber auch andere Zehen können auf Wunsch verkürzt werden. Beim Eingriff entnimmt der behandelnde Arzt ein kleines Stück Knochen aus dem Mittelglied des Zehs. Der verbleibende Knochen wird im Anschluss entweder mit Drähten (müssen nach einigen Wochen gezogen werden) oder mit Schrauben (können im Fuß verbleiben) fixiert. Die nun überschüssige Haut wird so gestrafft und modelliert, dass ein ästhetisches Gesamtbild erreicht wird.

Im Anschluss an den Eingriff ist eine konsequente Schonung und Kühlung des Fußes essenziell. Ansonsten kann es passieren, dass die Zehen anschwellen oder der Knochen nicht richtig zusammenwächst. Einige Ärzte raten grundsätzlich von einer Zehenverkürzung ab, da die notwenige Schonung des Fußes zu einer Fehlhaltung führen kann und andauernde Fuß- und Rückenschmerzen die Folge sein können.

Die Kosten für den Eingriff liegen zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Die Korrektur des großen Zehs ist am teuersten, denn dieser spielt beim Laufen eine wichtige Rolle und muss dementsprechend stabil sein.

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