Fortsetzung des Redaktionsgesprächs mit Prof. Dr. Gress

 

myBody: Was geschieht nach der Behandlung?

Prof. Dr. Gress: Nach einem genitalästhetischen Eingriff erfolgt eine gründliche Nachsorgeuntersuchung, um den Behandlungs- und Heilungsverlauf zu optimieren. Im Normalfall können die einzelnen Behandlungen ambulant vorgenommen werden. Bei größeren Eingriffen empfiehlt es sich einen eintägigen Klinikaufenthalt einzuplanen.

 

myBody: Was sollte die Frau während der Regenerationsphase beachten?

Prof. Dr. Gress: Zunächst einmal kann ich sagen, dass das Alltagsleben der Frauen durch die Behandlungen der Genitalchirurgie nur sehr kurze Zeit beeinflusst wird. So klingen zu Anfang auftretende Schwellungen oder leichte Blutergüsse innerhalb weniger Tage ab. Nach drei bis vier Wochen ist ein Großteil (70 Prozent) der Schwellungen verschwunden. Innerhalb der nächsten Monate klingen die verbleibenden zumeist kaum sichtbaren Schwellungen ab. Um die Regeneration positiv zu beeinflussen, empfehle ich mit Intimverkehr mindestens vier Wochen zu pausieren. Gleiches gilt für Sportarten wie zum Beispiel Joggen, Reiten und Radfahren.

myBody: Können bei einer Intim-OP Komplikationen auftreten? Und wie hoch ist das Risiko im Vergleich zu anderen Schönheitsoperationen?

Prof. Dr. Gress: Die ästhetischen Behandlungen der Genitalchirurgie gehören für gewöhnlich zu den komplikationsarmen Eingriffen. Dennoch können wie bei jeder OP Risiken nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Bei Schönheitsoperationen und auch bei Intim-OPs ist das Auftreten von Nachblutungen oder kleineren Blutansammlungen im Gewebe nichts Ungewöhnliches. Diese potentiell möglichen Komplikationen können normalerweise rasch behandelt werden. Trotz der geringen Komplikations- rate sollte sich die Frau bewusst sein, dass Risiken bei einer Intim-OP nicht ausschließbar sind. Ein guter Facharzt für Plastische Chirurgie wird seine Patientin im Beratungsgespräch und der Voruntersuchung über den Verlauf der Behandlung sowie über die möglichen Risiken aufklären und alle bestehenden Fragen zum genitalchirurgischen Eingriff beantworten.

 

myBody: Garantiert eine Intim-OP gleichzeitig eine Verbesserung des Sexuallebens?

Prof. Dr. Gress: Ja und nein. In der weiblichen Genitalchirurgie gibt es Behandlungsmethoden, die das sexuelle Empfinden einer Frau steigern. Aus medizinischer Sicht können durch eine Intim-OP optimale körperliche Voraussetzungen geschaffen werden. Doch wie wir alle wissen, spielen bei einer sexuell erfüllten Partnerschaft auch andere Faktoren, wie Vertrauen und der zärtliche Umgang miteinander, eine Rolle.

 

 

myBody: Herr Prof. Dr. Gress, wir danken für das Gespräch.

Weiterführende Informationen

Methoden der Genitalchirurgie - Ausführliche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten der Genitalchirurgie

Genitalaesthetik sowie weitere Begriffe zur Schönheit im Lexikon

Schönheitsoperationen - ein weiteres Expertengespräch mit Prof. Dr. Stefan Gress

*Die Aussagen entstammen einem Interview von Prof. Dr. Stefan Gress mit womenweb.de.

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