Unterfüllung - Basis für Inlays und Zahnfüllungen
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Lexikon Zahnmedizin

Unterfüllung

Die Unterfüllung wird unterhalb der eigentlichen Füllung angebracht, um die Zahnpulpa (Zahnmark) und die nervnahen Bereiche vor schmerzverursachenden Reizen zu schützen. Diese Reize können bakterielle, chemische oder thermische Ursachen haben. Eine Unterfüllung ist bei tiefen Löchern sowie bei metallischen Füllungsmaterialien, die die Temperatur gut leiten, immer erforderlich.

Die Unterfüllung besteht in der Regel aus Phosphatzement oder aus Glasionomer- oder Eugenol-Zementen und wird bei besonders tiefen Löchern häufig noch mit einem zusätzlichen Präparat unterlegt.

Unterfüllung als Basis für die Zahnfüllung

Eine Zahnfüllung wird dann notwendig, wenn beispielsweise ein durch Karies geschädigter Zahn Löcher aufweist. Mit der Füllung kann die weitere Ausbreitung gestoppt und die Funktion des Zahnes wieder hergestellt werden. Sobald der Zahn gesäubert, also die kariösen Stellen entfernt sind, wird eine Unterfüllung in die Höhlung (Kavität) eingebracht. Sie soll die empfindliche Pulpa und den Nerv schützen.

Bei Füllungen aus Amalgam oder Gold ist eine Unterfüllung in jedem Fall erforderlich, weil durch die Wärmeleitung des Metalls Reizungen in Form einer Kalt-Warm-Empfindlichkeit auftreten können.

Auf die Unterfüllung wird die eigentliche Zahnfüllung eingebracht, für die es von plastischen Materialien wie Komposit bis zu starren Restaurationen aus Keramik verschiedene Möglichkeiten gibt.

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