Blutschwämmchen: Was tun gegen die roten Knötchen?
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Blutschwämmchen: Was tun gegen die roten Knötchen?

myBody News, 13. Februar 2018
Blonde Frau vor rotem Hintergrund mit eintreffendem Laserstrahl auf der Schulter

Ein ebenmäßiges, strahlendes Hautbild ist die Wunschvorstellung schlechthin – und die wenigsten sind mit diesem perfekten Teint gesegnet. Neben Unreinheiten, Narben und Muttermalen werden vor allem auch Blutschwämmchen, oder auch Kirsch-Angiome genannt, als erheblicher optischer Makel empfunden.

Die gute Nachricht vorweg: Die kleinen roten Knötchen auf der Haut sind völlig harmlos und aus medizinischer Sicht besteht kein Grund, sie entfernen zu lassen. Die schlechte Nachricht gleich hinterher: Blutschwämmchen können sich im Alter vermehren und vergrößern. Auch wenn man sich mit den roten Stellen arrangiert hat, können sie sich also so verändern, dass sie doch noch zu einem Störfaktor werden.

Wie entstehen Blutschwämmchen überhaupt? Wenn sich unter der Haut liegende Blutgefäße aufgrund einer genetischen „Fehlprogrammierung“ erweitern, bilden sich zunächst rote Flecken auf der Hautoberfläche. Die Gefäßschlingen füllen sich dann mit Blut und werden treten als kleine rote Erhebungen hervor. Im Laufe des Lebens entdecken die meisten Menschen früher oder später ein Blutschwämmchen, besteht eine entsprechende genetische Veranlagung vermehren sich die Knötchen mit steigendem Alter ins unzählige.

Die Blutschwämmchen werden selten größer als vier Millimeter im Durchmesser, sind aber vor allem dann störend, wenn sie gehäuft auftreten. Eine zuverlässige und punktgenaue Methode gegen Blutschwämmchen ist der Laser. Die Strahlen veröden die Knötchen, die sich nach und nach zurückbilden. Die Behandlung kann je nach Schmerzempfinden als unangenehm empfunden werden, der Laserimpuls fühlt sich ähnlich an wie ein Nadelstich. Im Anschluss sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden und der Haut Zeit zur Regeneration gegeben werden. Die Kosten für die Entfernung eines einzelnen Knötchens liegen bei ungefähr 50 Euro – je nach Anzahl der zu entfernenden Blutschwämmchen ist die Behandlung also recht kostenintensiv aber dafür auch dauerhaft.

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