Bruststraffung mit Implantat
Mit einer Bruststraffung ist es möglich, einer erschlafften und außer Form geratenen Brust wieder ihr schönes Aussehen zurückzugeben. Doch oft ist eine reine Straffung dafür nicht ausreichend, da es einem Hängebusen neben Form und Festigkeit meist auch an Volumen fehlt. Insbesondere nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahmen ist dies der Fall. Bei solchen Ausgangslagen ist es sinnvoll die Bruststraffung mit einer Vergrößerung, d.h. dem Einsetzen von Implantaten zu kombinieren. Ebenfalls empfehlenswert ist der Kombinationseingriff für Frauen, die die Größe ihrer Brust beibehalten möchten. Denn wird das Busengewebe bloß gestrafft, wirkt die Brust danach meist kleiner vorher. Damit die Brust eine feste Form erhält und aus der hängenden Form eine runde wird, muss das Haut und Drüsengewebe neu positioniert und verdichtet werden, wodurch in der Regel etwa eine halbe bis eine Körbchengröße verloren geht.
Der Vorteil einer Bruststraffung mit Implantat ist, neben dem Erhalt – oder eben auf Wunsch dem Aufbau – des Volumens, dass sich die Brustprojektion deutlich verbessert und die Haut sich besser glätten und festigen kann.
Die Bruststraffung mit Implantat ist eine recht anspruchsvolle Aufgabe für den Operateur, die unbedingte Erfahrung und praktisches Know-how erfordert. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, im Voraus zu berechnen, wie hoch das Implantat positioniert bzw. wie steil aufgerichtet die neu modellierte Brust werden muss. Nur mit der richtigen Planung kann ein optimales Ergebnis erzielt werden, ohne dass sich die Brust nach wenigen Monaten wieder absenkt.
Doch auch ein perfektes OP-Resultat ist nicht von lebenslanger Dauer. Die weibliche Brust unterliegt weiterhin dem natürlichen Alterungsprozess und der Schwerkraft und es ist unausweichlich, dass sie irgendwann wieder an Form und Festigkeit verlieren wird. Wie lange eine Frau Freude an ihren neuen Brüsten hat ist sehr stark auch von der individuellen Veranlagung abhängig; von der Beschaffenheit der Haut, der Größe bzw. dem Gewicht der Brüste und der körperlichen Veranlagung zur Gewebeerschlaffung.
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