Brustwarzenverkleinerung ist OP-Trend 2017
Seit Jahren führt die Brustvergrößerung die Rangliste der beliebtesten Schönheits-OPs an. Doch das soll sich jetzt ändern. Die Plastic Surgery Group prognostiziert für 2017 einen neuen OP-Trend: Die Brustwarzenverkleinerung. Bereits vergangenes Jahr soll die Anzahl der Frauen, die sich für eine Brustwarzenverkleinerung interessierten, um 30 Prozent gestiegen sein. Den Grund dafür kennt Mo Akhavani, Plastischer Chirurg der Gruppe: „Wir haben herausgefunden, dass Patienten mit kleineren Nippeln in Sachen Attraktivität besser bewertet werden als die mit größeren Nippeln.’’
Die Form und Größe der Brustwarzen ist so unterschiedlich wie die weibliche Brust selbst. Sind sie zu dick oder lang ist oft nicht nur die Ästhetik gestört. Solch ausgeprägte Brustwarzen können für die Frau unangenehm werden, wenn sie an der Kleidung reiben und vielleicht sogar Entzündungen verursachen. Ein eher rein optischer Störfaktor sind große, ausgedehnte Brustwarzenhöfe. In beiden Fällen wird im Rahmen einer Brustwarzenkorrektur bzw. Brustwarzenverkleinerung überschüssige Haut und Gewebe entfernt – vorzugsweise schonend mit einer narbenarmen Technik, so dass möglichst keine oder nur zarte, kaum sichtbare Narben verbleiben. Frau sollte aber unbedingt wissen, dass der Wunsch nach attraktiven Brustwarzen auch mit einer Stillunfähigkeit und Gefühlsbeeinträchtigung einhergehen kann. Insofern sollte die Familienplanung vor der Durchführung einer Brustwarzen-OP weitgehend abgeschlossen sein.
Eine Korrektur der Brustwarzen kostet in Deutschland durchschnittlich zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro. Je nach angewandter Technik, gewünschter Narkoseform und individueller körperlicher Ausgangslage kann der Preis auch höher oder niedriger sein. Die Krankenkassen beteiligen sich in der Regel nicht an den Kosten. Ausnahme bilden Fälle, bei denen der Eingriff eine medizinische Notwendigkeit besitzt, beispielsweise bei ausgeprägten Schlupfwarzen oder nach einer Brustkrebserkrankung.
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