Das 3D-Volumen-Facelift
Wer sich für ein Facelift entscheidet, möchtet sich in erster Linie von Falten, hängender Haut und anderen Altersspuren befreien. Forscher aus Baltimore/USA haben nun untersucht, ob ein Facelifting die behandelten Frauen tatsächlich jünger wirken lässt. Sie befragten Testpersonen anhand von Vorher-Nachher-Bildern zu Alter und Attraktivität der gezeigten Frauen: Die Operierten wurden nach dem Eingriff ca. 4 Jahre jünger geschätzt und wirkten auch gesünder, attraktiver und erfolgreicher (March 16, 2017, JAMA Facial Plastic Surgery). Voraussetzung für eine positivere Wirkung war bzw. ist eine gelungene OP mit optimale Ergebnis. Die Facelift-Chirurgie bietet heute eine Bandbreite an Techniken, die das Gesicht effektiv straffen. Ein modernes Verfahren ist das sogenannte 3D-Volumen-Facelift.
Was ist das Besondere an einem 3D-Volumen-Facelift? Beim Grundprinzip des 3D-Facelifts geht es darum, die Gesichtshaut vom Weichteilgewebe abzulösen und zu straffen. Der Hautschnitt wird an einer unauffälligen Stelle positioniert, so dass die spätere Narbe so gut es geht verborgen bleibt. Um Zugkraft an den Schnittstellen bzw. Wundrändern zu vermeiden und keine schlechte Narbenbildung zu riskieren wird die Haut nach dem Lifting nur locker aufgelegt. Der Straffungseffekt wird letztlich nicht durch das Zurückziehen der Haut erreicht, sondern durch das Abheben und Neupositionieren einer tiefer liegenden Schicht, dem sogenannten SMAS (Superficial Muscular Aponeurosis System). Gerade dieses zweischichtige Lifting erzielt einen sehr natürlichen Verjüngungseffekt im Vergleich zu früheren Techniken, bei denen man nur die Haut glattzog.
Beim 3D-Volumen-Facelift wird zusätzlich zu dieser Vorgehensweise eine Korrektur der altersbedingten Volumendefizite vorgenommen, da durch das SMAS nur die oberflächlichen Fettanteile neu verteilt werden, aber verlorengegangenes Fett nicht ersetzt werden kann. Für diesen Zweck, zum Volumenaufbau kommen verschiedene Filler zum Einsatz, welche den dreidimensionalen Verjüngungseffekt hervorbringen.
Beispielsweise kann Hyaluronsäure schnell und einfach Volumenverluste ausgleichen. Wie auch bei der alleinigen Nutzung des Fillers im Rahmen einer Faltenbehandlung ist der Effekt auf etwa 6 bis 12 Monate begrenzt. Dies kann jedoch auch vorteilig sein, da man auf etwaige Veränderungen, die durchaus üblich sind nach einem Facelift, eingehen kann. Sehr beliebt und insbesondere für das Mittelgesicht geeignet ist der Gebrauch von körpereignem Fett. Hierbei sollte die Volumenkorrektur detailliert geplant sein, denn das Ergebnis ist nach dem Einwachsen der Fettzellen dauerhaft.
weitere News zum Thema
Frisch im myBody® Podcast: Facelift 360° – Methoden, Kosten, Insider-Wissen
Fühlst Du Dich manchmal jünger, als dein Spiegelbild zeigt? Dann ist die neueste Folge des myBody® Podcasts genau das Richtige für dich. Der Podcast von myBody.de, seit 2005 deine... weiterlesen
Revisionsrhinoplastik – Expertengespräch mit Dr. Nikola Krizmanic
Nicht jede Nasenkorrektur erzielt auf Anhieb das gewünschte Ergebnis. In solchen Fällen kann eine Revisionsrhinoplastik notwendig sein, um sowohl ästhetische als auch funktionelle... weiterlesen
Mit dem myBody® Qualitätssiegel bieten wir Ihnen Sicherheit bei der Arzt- und Klinikwahl – durch objektive und geprüfte Qualitätskriterien. Träger des myBody® Qualitätssiegels zeichnen sich durch einen nachweislich hohen Qualitätsanspruch aus.
Mehr zum myBody® Qualitätssiegel
Zertifizierte Ärzte und Kliniken