Dauerhafte Verkleinerung des Schamhügels
Der Schamhügel (Venushügel) bezeichnet die Erhöhung, die sich bei der Frau über dem Schambein befindet. Unter dem Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone – der Östrogene – lagert sich in dem Bereich vermehrt hartnäckiges Unterhautfettgewebe an. Ist der Volumenüberschuss beispielsweise aufgrund von hormonellen und altersbedingten Veränderungen im Körper besonders prominent, wird dieser in der Regel nicht selten als störend empfunden. Trotz Sport, ausgewogener Ernährung und Massagen kann das überschüssige Fett kaum nennenswert verringert werden. Tritt der Venushügel durch Fettanlagerungen besonders hervor kann mithilfe einer Schamhügelverkleinerung überschüssiges Unterhautfett dauerhaft reduziert werden.
Bei der Schamhügelverkleinerung zeichnet der behandelnde Facharzt zunächst die Bereiche an, welche schonend abgesaugt werden sollen. Anschließend folgt die lokale Betäubung, welche in Kombination mit einer so genannten Tumeszenzflüssigkeit erfolgt. Das Gemisch aus einer Kochsalzlösung, einem Lokalanästhetikum, Natriumhydrogencarbonat und einem gefäßverengenden Wirkstoff bewirkt, dass das Fett aufquillt und somit leichter und schonender abzusaugen ist. Über kleine Hautschnitte (Stichinzisionen) werden die gelösten und überschüssigen Fettzellen anschließend mithilfe einer Kanüle abgesaugt. Manchmal ist es empfehlenswert den Schambereich im behandelten Bereich neu zu modellieren und leicht zu straffen. Auf Wunsch können sich Angstpatientinnen auch im Dämmerschlaf behandeln lassen.
Die reine Schamhügelabsaugung dauert erfahrungsgemäß etwa eine Stunde. Um eine besonders schöne, gleichmäßige Wundheilung der inneren Wundflächen zu gewährleisten, sollte nach dem Eingriff für etwa zwei bis drei Wochen ein spezielles Mieder getragen werden. Schwellungen und Blutergüsse im operierten Bereich bilden sich in der Regel nach einer Woche zurück.
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