Effektives Bodycontouring ohne OP
Eine ausgewogene Ernährung und diszipliniertes Training ist kein Garant für einen problemzonenfreien Körper. Denn an welchen Körperstellen es sich Fettpölsterchen am liebsten bequem machen ist genetisch festgelegt und kann meist nicht von äußeren Faktoren beeinflusst werden. Selbst schlanke Menschen, die grundsätzlich nicht abnehmen müssen, haben daher auch mit hartnäckigen Fettdepots an Bauch, Hüfte, Po oder Oberschenkeln zu kämpfen. Wer sein Fett verlieren dauerhaft verlieren will, kann sich medizinische Hilfe holen. Und das heißt heutzutage nicht zwangsläufig, dass man sich einer OP wie beispielsweise einer Fettabsaugung unterziehen muss. Mit der sogenannten Kryolipolyse, der Injektionslipolyse und Schall- oder Stoßwellentherapien stehen in der modernen ästhetischen Medizin eine Reihe an nicht-invasiven Anwendungen zur Verfügung, um das Fett ohne OP zu reduzieren. Bewährt haben sich darüber hinaus Kombinationen aus einzelnen Fett weg-Behandlungen für ein noch effektiveres Bodycontouring.
Die Kryolipolyse-Methode erfährt gerade einen enormen Hype. Vereinfacht handelt es sich dabei um eine Kältetherapie gegen die unliebsamen Speckröllchen. Bei der Behandlung macht man es sich zunutze, dass Fettzellen von Natur aus sehr empfindlich auf niedrige Temperaturen reagieren und so zerstört werden können. Setzt man sie einer gezielten Kühlung aus kristallisieren sie und werden dann über natürliche Abbau-Prozesse ausgeschieden. Viele Beauty-Docs sind überzeugt von den Behandlungsergebnissen und bieten die Kryolipolyse in ihren Praxen an.
Im jüngsten MÄC – Magazin für ästhetische Chirurgie – resümieren die Autoren Sandhofer, Schauer und Faulhaber in ihrem Artikel „Effektives nicht-operatives Bodycontouring mittels Kombination aus Kryolipolyse, Injektionslipolyse und Stoßwelle“, dass die zusätzliche Kombination von Injektionslipolyse und Stoßwellentherapie zu einer Kryolipolyse-Behandlung einen weiteren Fortschritt im nicht-operativen Bodycontouring erbringt. Nach einer Kryolipolyse wurden die Problemzonen ihrer Patienten mit einer Injektionslipolyse, d.h. Fett-weg-Spritze behandelt, die ebenso wie Kälte die Wirkung hat, Fettzellen zu zerstören bzw. Fette zu zersetzen. Nach weiteren 2 bis 4 Wochen wurde noch eine lokale Stoßwellenbehandlung angewendet, welche die Abbauprozesse des geschädigten Fettgewebes über das lymphatische System optimieren sollte.
Die Kombination der Kryolipolyse mit radiärer Stoßwelle und Injektionslipolyse erzielte bei Patienten mit stabilen Gewichtsverhältnissen hervorragende Ergebnisse, die einer operativen Behandlung (Liposuktion) nahe kamen. Auch die Patientenzufriedenheit war überdurchschnittlich hoch: 16 von 22 Patienten benoteten das Ergebnis mit sehr gut. (Quelle: MÄC Magazin für ästhetische Chirurgie 3|16, 10. Jahrgang 2016)
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