Endoskopische Brustvergrößerung
Die endoskopisch assistierte Brustvergrößerung wurde bereits vor rund 45 Jahren – einige Zeit nachdem die ersten Silikonimplantate auf den Markt kamen - von den Vorreitern in der Plastischen Chirurgie beschrieben. Bis heute jedoch wird diese Methode erst von wenigen Fachärzten weltweit angewandt, obwohl sie aufgrund einiger Vorteile gegenüber der herkömmlichen OP-Methode bereits als die Zukunft der Brustvergrößerung mit Implantaten gehandelt wird.
Bei der endoskopischen, videoassistierten Brustvergrößerung werden die Brustimplantate über einen etwa vier Zentimeter langen Achselschnitt (axillär) eingeführt. Unter Einsatz des Endoskops bzw. der Minikamera hat der behandelnde Facharzt einen exakten Blick auf das eröffnete Operationsgebiet und kann so während der Ausformung der Implantattasche den gesamten OP-Verlauf am Bildschirm überwachen sowie eventuelle Gewebsblutungen stillen.
Das spezielle OP-Verfahren kann der Patientin in der Regel gleich mehrere Vorteile bringen. Aufgrund des Achselzugangs bleibt lediglich eine kleine versteckte Narbe in der Achselhöhle zurück; die Brust selbst bleibt unberührt und narbenfrei. Darüber hinaus ist das Risiko von Gewebsblutungen und Wundheilungsstörungen erfahrungsgemäß niedriger und die Positionierung des Brustimplantats für gewöhnlich exakter, da die Videoassistenz eine gewebeschonende, umsichtige Arbeit ermöglicht.
Die so genannte „Schlüsselloch“ Chirurgie mithilfe von kleinen, kaum sichtbaren Schnitten setzt sich auf dem Gebiet der ästhetischen und plastischen Chirurgie erfahrungsgemäß langsam aber stetig durch. Auch beim Implantatwechsel kann die endoskopisch assistierte Brustvergrößerung zum Einsatz kommen – ist jedoch deutlich aufwendiger und sollte lediglich von einem ausgewiesenen Spezialisten durchgeführt werden.
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