Gefährdet Botox die Gehirnaktivitäten?
Die Faltenunterspritzung mit Botox findet ohne operativen Eingriff statt und gehört damit zu den sanften Methoden im Schönheitssektor; und zu den populärsten: Allein 2009 wurden über 2,5 Millionen Injektionen mit Botox durchgeführt. Nun wollen jedoch US-Forscher herausgefunden haben, dass die Faltenunterspritzung mit Botox das menschliche Gehirn schädigen könne. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) zweifelt an den aktuellen Vorwürfen.
Laut GÄCD würde bereits seit mehreren Jahrzehnten Botox zur Faltenunterspritzung verwendet, wobei bis heute keine negativen Auswirkungen auf Gehirnaktivitäten bekannt seien. Vielmehr würde das häufig verwendete Mittel regelmäßig von den deutschen und US-amerikanischen Zulassungsbehörden getestet. Zudem sei die besagte US-Studie an nur 20 Probanden durchgeführt worden - womit ihr jegliche Repräsentativität abhanden gehen würde. Andere, repräsentative Studien hingegen, argumentiert die GÄCD weiter, beweisen, dass Botox an der Stelle in der Haut verbleibt, in welche es gespritzt wurde. Und da das Botox nachweislich nicht „wandert“, könnte er auch nicht in andere Körperregionen, wie das Gehirn, gelangen und dort Schaden anrichten.
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