GIF-Lift: Gering invasives Facelift
Das Gesicht jedes Menschen ist einzigartig, was bei der Anwendung von verjüngenden Eingriffen berücksichtigt werden sollte. Prominente Beispiele, die nach ihren „Beautybehandlungen“ kaum wiederzuerkennen sind und nicht mehr natürlich lächeln können, schrecken ab. Stattdessen wollen Menschen, die sich einer Schönheitsoperation unterziehen, unoperiert aussehen, schnell wieder gesellschaftsfähig und möglichst wenig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt sein. Entsprechend arbeiten Mediziner kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Operationsverfahren, um den Wünschen ihrer Patienten gerecht zu werden: Die Operationszeiten sollen kurz sein, die Traumatisierung gering und die Narben auf ein Minimum reduziert.
Das GIF-Lift, gering invasives Facelift, ist eine schonende Operationstechnik zur haltbaren Straffung der Gesichtshaut. Ein GIF-Lift eignet sich besonders, wenn die Wangenpartie abgesackt und erschlafft ist, um die daraus resultierenden Hamsterbäckchen anzuheben und die tiefen Nasolabialfalten zu entfernen. Auch bei einem Hautüberschuss an der Halspartie kann das GIF-Lift effektiv angewendet werden.
Der Eingriff wird ambulant durchgeführt; in der Regel in Dämmerschlaf mit flächiger Lokalanästhesie im Behandlungsbereich. Die OP-Dauer beträgt zwischen 1,5 bis maximal 2 Stunden. Für 24 Stunden wird ein Schaumstoffverband angelegt, mit dem die Patienten die Klinik noch am OP-Tag verlassen können. Nach dem Eingriff sind leichte Blutergüsse sowie minimale Schwellungen üblich, durch die sich jedoch die meisten Patienten subjektiv nicht eingeschränkt fühlten, so dass grundsätzlich die Gesellschaftsfähigkeit bereits am Folgetag gegeben war.
Da das GIF-Lift im Vergleich zu anderen Faceliftings eine defensivere Schnitttechnik impliziert, sind die Narben deutlich verkürzt. Es sollen generell weniger Narbenprobleme und Beschwerden beispielsweise durch Hautspannungen auftreten. Ergebnisse aus klinischen Dokumentationen zeigen außerdem, dass die Narben nach einem Jahr kaum noch sichtbar waren und die Zufriedenheit der Patienten bei nahezu 100 Prozent lag.
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