Facelift - Alles zur Verjüngung des Gesichts mit modernen Face Lift-Techniken auf myBody.de
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Facelift

Der natürliche Alterungsprozess spiegelt sich am deutlichsten im Gesicht wieder: Die Haut verliert an Elastizität, die Gesichtsmuskulatur erschlafft. UV-Strahlung, genetische Faktoren, Rauchen, aber auch die unwillkürliche, permanente Mimik können den Prozess weiter beschleunigen. Zeigen sich die ersten Zeichen der Zeit, ziehen daher viele Frauen ein operatives Facelift in Erwägung. Ein Facelift korrigiert Gesichtsfalten oder abgesunkene Gesichtspartien und verleiht ihrem Gesicht ein jugendlicheres Aussehen.

Frau Gesicht Tapes Straffung
Facelift auf einen Blick
Behandlung Facelift

Kosten:

3.000 - 10.000 Euro
(Quelle: myBody Klinikfinder)

Eingriffe deutschlandweit:

9.000 jährlich
(Quelle: ISAPS 2018)

Geschlechterverteilung:

  • 86 % weiblich
  • 14 % männlich

Dauer des Eingriffs:

3 -5 Stunden je nach Methode

Klinikaufenthalt:

mindestens 1 Tag stationär unter örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Gesellschaftsfähig:

nach ca. 2 Wochen

Ärzte und Kliniken:

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Ziele beim Facelift

Beim Facelift sollen die sichtbaren Zeichen der Hautalterung durch eine Straffung der Gesichtshaut sowie eine Stärkung der Gesichtsmuskulatur gemindert werden. Das Facelift kann eine sehr große Veränderung bewirken und als Verjüngungskur das Rad der Zeit um bis zu 10 Jahre zurückdrehen.

Wann ist ein operatives Facelift geeignet?

Eine Facelifting wird als Option in Erwägung gezogen, wenn sich die Alterserscheinungen bei Patienten mit fortgeschrittenem Alter deutlich zeigen. Das heißt: Die Falten sind tief und stark ausgeprägt, die Haut ist erschlafft und sackt ab, die Spannkraft ist verloren gegangen. Es gibt auch minimale Korrekturmöglichkeiten, die dem Facelift untergeordnet werden, wie Stirnlifting, Wangen- oder Schläfenlift. Diese „kleinen Facelifts“ kommen infrage, wenn minimal-invasive Methoden wie Unterspritzungen nicht mehr die angestrebte Wirkung zeigen, wenn das Behandlungsareal begrenzt ist und sich der Patient eine nachhaltige Behandlung wünscht.

Ab welchem Alter wird ein Facelift empfohlen?

Experten halten ein Facelift ab einem Alter von 50 Jahren für sinnvoll. Diese Aussage kann man natürlich nicht generalisieren, denn es gibt grundsätzlich kein allgemeingültiges ideales Alter für ein Facelift. Die Entscheidung für ein Facelift wird nicht anhand des Alters getroffen, sondern aufgrund den äußerlichen Alterserscheinungen und dem individuellen Hautzustand.

Wie lange hält das Ergebnis?

Das kommt natürlich auf die gewählte OP-Technik an. Pauschal kann man sagen, dass ein Facelift die Zeit um 5–15 Jahre zurückdrehen kann. Ein Stirnlifting etwa hat eine Haltbarkeit von etwa 5–10 Jahren. Ein vielschichtiges Facelift, wie das SMAS Facelift, das nicht nur die Hautoberfläche strafft, kann die Patienten für den Rest ihres Lebens 10–15 Jahre jünger aussehen lassen.

Kann ich ein Facelift wiederholen?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen ein Facelift erneut durchzuführen, wenn Patienten nach einer Zeit von etwa 8–10 Jahren unerwünschte Veränderungen feststellen und diese beseitigen lassen wollen – den allgemeinen Alterungsprozess kann ein Facelift nämlich nicht aufhalten. Wie sinnvoll eine Wiederholung des Facelifts ist und ob sie überhaupt möglich ist, kann nur im Einzelfall entschieden werden, je nach individueller Gewebebeschaffenheit. Oft wünschen sich Patienten eine zusätzlich Behandlung, wenn sie lediglich ein Teil-Facelifting hatten, zum Beispiel im oberen Gesichtsdrittel, und im zunehmenden Alter die untere Gesichtsregion mit Kinn und Hals zur Problemzone werden.

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

Zertifizierte Ärzte und Kliniken für ein Facelift

Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie und verfügen nachweislich über die notwendige Expertise. Patient*innen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

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Was kostet ein Facelift?

In Deutschland kostet ein Facelift zwischen 3.000 und 10.000 Euro.[1] Ein komplettes Lifting des Gesichts wie das Superextended Facelift kann sogar noch preisintensiver sein. Bis zu 14.000 Euro kann solch ein Facelift kosten. Der Preis hängt in erster Linie von der gewählten Methode des Faceliftings ab. Ein Stirnlifting, eine Straffung der Hals- oder Wangenpartie sowie eine Augenbrauenstraffung ist günstiger als ein Midface-, SMAS- oder Face-Neck-Lift. Zu den Kostenbestandteilen eines Facelifts gehören unter anderem das Beratungsgespräch inklusive Vorsorgeuntersuchung, OP-Saal und Technik, Anästhesist, der Plastische Chirurg, das OP-Team sowie Nachuntersuchungen.  

Methode Kosten

Stirnlift:

3.000 – 4.800 Euro

Augenbrauenlift:

2.000 – 3.500 Euro

Minilift / Wangenlift:

3.500 – 5.500 Euro

Halsstraffung:

3.300 – 5.000 Euro

Face-Neck-Lift:

5.500 – 8.800 Euro

SMAS-Lift:

8.000 – 11.000 Euro

MACS-Lift:

5.000 – 6.000 Euro

(Super)Extended Facelift:

8.000 – 14.000 Euro

Was muss ich bei auffallend günstigen Preisen beachten?

Bei besonders günstigen Angeboten für ein Facelift sollte man hellhörig werden – oder genau hinschauen und hinterfragen, was die Kosten beinhalten. Meist wird eine niedrige Preisgestaltung als Lockmittel für die Patienten benutzt und letztlich stellt sich heraus, dass Zusatzkosten hier und Extrakosten da einen Gesamtpreis für das Facelift ergeben, der dem realen Durchschnittspreis auf dem „seriösen“ Markt entspricht. Zu beachten ist auch, dass die Preisrange aufgrund der Vielzahl an Methoden zur Gesichtsstraffung, die alle unter dem Oberbegriff Facelift zusammengefasst werden, sehr ausgedehnt ist und sich in diesem Preisbereich unterschiedliche Verfahren zu unterschiedlichen Preisen tummeln. Ein Facelift „ab 3.500 Euro“ ist in der Regel ein kleiner Lifting-Eingriff an Stirn oder Wangen und nicht zu vergleichen mit einem totalen Facelifting, dessen Kosten oft im 5-stelligen Bereich liegen. Generell sollte man bei einem Facelift zum Schnäppchenpreis vorsichtig sein, da mit Einsparungen oft keine fachgerechte Behandlung durchführbar ist und am Ende sogar gesundheitliche Gefahren für den Patienten entstehen können.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Facelift?

Im Falle eines Facelifts lautet die Antwort ganz klar nein. Es gibt keinen medizinischen Grund, der eine operative Gesichtsstraffung notwendig macht – in diesem Fall würde die Krankenkasse die Kosten für ein Facelift übernehmen. Da der Eingriff jedoch rein ästhetischer Natur ist muss der Patient die Kosten selber tragen. Auch wenn Nachkorrekturen und Folge-OPs erforderlich werden, muss der Patient in voller Höhe für die Kosten aufkommen.

Schöne und glatte Haut dank Laserbehandlung

Da bei einem klassischen Gesichtslift die Beschaffenheit der Haut nicht verbessert werden kann, werden bei Unregelmäßigkeiten oder Störungen des Hautbildes, beispielsweise bei Alters-, Pigmentflecken oder Aknenarben, häufig auch Laserbehandlungen empfohlen.

Ausführliche Informationen zur Laserbehandlung

Welcher Arzt kommt für ein Facelift infrage?

Das Facelift ist ein komplexer Eingriff, der ausschließlich von Experten durchgeführt werden sollte. Nachweislich qualifiziert zur Durchführung eines Facelifts sind Fachärzte für Ästhetische und Plastische Chirurgie, für HNO (Hals-Nasen-Ohren) oder für MKG (Mund-Kiefer-Gesicht) – letztere tragen idealerweise die Zusatzbezeichnung „Ästhetisch-Plastische Operationen“. Der Facharzttitel allein ist jedoch nicht alles. Wichtig sind auch Erfahrung und fundierte Kenntnisse rund um den Eingriff. Nur dann kann der Arzt aus den vielfältigen Eingriffsmöglichkeiten zur Gesichtsstraffung die Methode auswählen, die auf die Bedürfnisse und Wünsche des einzelnen Patienten am besten eingeht und ein Optimum an Verjüngungseffekt herausholt. Neben der objektiven Beurteilung des Arztes zählt am Ende ebenso die Sympathie und ein gutes Bauchgefühl. Und auch Ambiente und Hygiene der Klinik haben natürlich einen hohen Stellenwert.

Spezialisten für Facelift ändern
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

Kassel

ab 7.000 €
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Dr. med. Andreas Arens-Landwehr

Düsseldorf

ab 3.000 €
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Dr. med. Afschin Fatemi

Köln

ab 3.000 €
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Welche Facelift-Methoden gibt es?

Arzt mit Kopfstatue mit angezeichneten Schnitten

Zwar bezeichnet der englische Begriff „Facelift“ streng genommen nur die Straffung der Gesichtshaut und des darunter liegenden Gewebes, allerdings wird auch die Halsstraffung immer häufiger dem Facelift untergeordnet, ebenso wie andere Straffungseingriffe in kleinen lokal begrenzten Gesichtspartien. Um einen ganzheitlichen Verjüngungseffekt zu erreichen, werden bei dem Eingriff sogar oft mehrere (Teil-)Verfahren kombiniert, z.B. die Stirnstraffung, die Anhebung der Augenbrauenpartie mit Faltenglättung, das Schläfenlifting oder das Ober- und Unterlidlifting. Zudem gibt es Methoden, die bei jüngeren Frauen hinsichtlich der Gesichtserschlaffung vorbeugend wirken können.

Teilliftings

Stirnlift

Das Stirnlifting ist ein Teil-Lifting, bei dem nur die obere Gesichtshälfte bzw. explizit die Stirn gestrafft wird. Meist beinhaltet diese Technik auch eine Straffung der Augenbrauen. Diese Facelift-Methode kommt vor allem bei stark ausgeprägten Stirnfalten, den sogenannten tiefen Denkerfalten, infrage, wenn eine Glättung mit Botox keinen Erfolg bringen würde. Bereits so ein kleiner Eingriff wie das Stirnlift kann zu einer ganzheitlich verjüngten Ausstrahlung verhelfen. Der Effekt hält sogar bis zu zehn Jahren an.

Augenbrauenlift

Das Augenbrauenlift ist ein chirurgischer Eingriff zum Anheben der Augenbrauen. Die neue Position öffnet den Blick, erfrischt das Aussehen und bewirkt einen munteren, freundlichen Gesichtsausdruck. Neben dem Lifting wird auch die Form der Augenbraue korrigiert. Insbesondere die seitliche Anhebung der abgesunkenen Augenbrauenlinie hat einen maximalen Strahl-Effekt. Für gewöhnlich findet die Augenbrauenkorrektur in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf statt und wird über kleine Einschnitte im versteckten Bereich des Haaransatzes ausgeführt.

Minilift

Ein Facelift, bei dem “bloß“ oberflächlich die faltige Gesichtshaut glattgezogen wird, bezeichnet man allgemein als ein Minilift, Mini-Lift oder Mini-Facelift. Da vor allem eine Erschlaffung der Wangenregion korrigiert wird, hat sich auch der Ausdruck „Wangen-Lifting“ für diese Methode etabliert. Ein Minilift kann ambulant und lediglich in örtlicher Betäubung stattfinden. Vor und über dem Ohr werden Schnitte gesetzt (selten entlang des Haaransatzes in der Schlafenregion), um den Hautmantel zu lösen, die Haut glattzuziehen und den entstandenen Hautüberschuss zu entfernen. Erreicht wird so eine insgesamt juvenile Gesichtskontur, auch in der unteren Gesichtsregion und dem Kinnbereich, durch das Anheben und Straffen der Wangen.

Halsstraffung

Eine Halsstraffung oder ein Halslifting wünschen sich Patienten, deren Halspartie aufgrund des Alterungsprozesses erschlafft ist. Ein sogenannter Truthahnhals mit hängender Haut, tiefe Hautfalten und ein möglicherweise bestehendes Doppelkinn können mit einem Straffungseingriff beseitigt werden und so ein harmonisches Gesicht mit neuer Kontur erzielt werden.

Full-Face-Liftings

Face-Neck-Lift

Bei einem fortgeschrittenen erschlafften Kinn- und Halsbereich kann das Face-Neck-Lift eine geeignete Wahl sein. Für einen ausgeprägten Straffungseffekt der Kinn-Hals-Linie sind Schnittverläufe in der Schläfen- und Ohrregion – unauffällig im Haaransatz – sowie teilweise am Kinn erforderlich. Die gealterte Haut und erschlafftes Bindegewebe werden entfernt und angehoben. Die Gesichts-Hals-Straffung überzeugt besonders durch eine stark verjüngende Wirkung mit sehr langer Haltbarkeit. Das Face-Neck-Lift erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf.

SMAS-Lift

Das moderne SMAS-Lift ist ein spezielles „Doppel-Schichten-Facelift“. Es wird nicht nur die Haut gestrafft, sondern auch das sogenannte Superfizielles Musculo-Aponeurotisches System, für das SMAS im Namen steht. Gemeint ist damit das oberflächliche Muskel-Bindegewebe unter der Haut, welches ebenfalls angehoben, gestützt und redynamisiert wird. Das SMAS Facelift ist bekannt für sehr natürlich wirkende Ergebnisse ohne Maskeneffekt und maximale Haltbarkeit.[2]

MACS-Lift

Das MACS-Lift (Minimal Access Cranial Suspension) wird auch als „Short-Scar Facelift” bezeichnet und steht für eine schonende Technik des Faceliftings, die mit einer minimalen Schnittführung im Bereich vor den Ohren auskommt. Abgesunkenes Gewebe und Haut wird vertikal nach oben gezogen – ohne Spannung und seitliche Verlagerung –, wodurch ein sehr natürlich wirkender Gesichtseindruck erzielt werden kann. Das MACS-Lift eignet sich bei einer leichten Hauterschlaffung, noch vorhandener Elastizität und wenig Hautüberschuss. Hängebäckchen, Mundwinkelfalten und ein nicht zu ausgeprägter schlaffer Hals können mit dieser Methode gut korrigiert werden.[3]

(Super)Extended Facelift

Das Extended Facelift oder auch Superextended Facelift eignet sich besonders für ältere Patienten, deren komplettes Gesicht ausgeprägte Altersspuren aufweist oder die vereinzelt stark veraltete Gesichtsbereiche behandeln möchten. Hals, Mund, Wangen, Augen und Stirn können gestrafft werden, indem das Gesicht vom Hals und Schlüsselbein aus über die Wangen und die Stirn bis hin zum Haaransatz angehoben und Hautüberschüsse entfernt werden.[4]

Modernes Anti-Aging Minimal-Invasiv

Modernes Anti-Aging Minimal-Invasiv

Modernes Anti-Aging ist minimal-invasiv, hochwirksam und individuell auf die Patientin abstimmbar.

Gesichtsverjüngung ohne OP Dr. med. Sonja Sattler

Gesichtsverjüngung ohne OP Dr. med. Sonja Sattler

Die Gesichtsverjüngung ohne OP ist die sanfte und effektive Alternative zur klassischen Lifting-Chirurgie.

Welche Facelift-Methode ist die richtige für mich?

Bei der Wahl der Methode spielen der Gesundheitszustand des Patienten, das Rauchen, das Alter, das Geschlecht, das Alter des Gesichts, der Hautzustand und die Struktur der Gesichtsknochen eine wichtige Rolle. Daher können für jeden Patienten nahezu unterschiedliche Verfahren geplant werden und zur Facelifting-Operation hinzugefügt werden. Darüber hinaus wird der Umfang der Operation entsprechend dem Alterungsgrad und dem Absacken des Gesichts des Patienten festgelegt werden. Lassen Sie sich von einem Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ausführlich zu Ihren Möglichkeiten beraten und legen Sie zusammen, die für Sie passende Technik fest.

Sieht mein Gesicht nach einem Facelift maskenhaft aus?

Wer sich für ein Facelift entscheidet, möchte jünger und nicht „anders“ aussehen. Einige prominente Beispiele sind nach ihrem Facelift kaum wiederzuerkennen. Die Haut ist zwar schön glatt, aber von Mimik keine Spur mehr, ein Lächeln gleicht fast einer Grimasse. Bei einem professionell durchgeführten Facelift besteht in der Regel kein Risiko, dass das Gesicht maskenhaft aussieht. Ein gut gemachtes Facelift sieht man nicht. Wenden Sie sich daher nur an qualifizierte Spezialisten und Fachärzte, die dank ihrer Erfahrung Ihre Gesichtsanatomie gut beurteilen können und Operationsmethoden einsetzen, die nicht zu einer maskenhaften Straffung führen.

Welche Alternativen gibt es zum operativen Facelift?

Im Bereich des modernen Anti-Aging gibt es eine Reihe an soften Behandlungen zur Gesichtsverjüngung. Begriffe wie Liquid Lifting, Laser-Facelift oder Facelift ohne OP stehen für die sanften Alternativen zum operativen Facelift. Mit Unterspritzungssubstanzen wie Hyaluronsäure, Botox und Eigenfett können mit einem Liquid Lift nicht nur Falten geglättet werden, sondern das komplette Gesicht kann ganzheitlich aufgepolstert und gestrafft werden. Ein Facelift durch den Einsatz eines hochmodernen Lasers, der mittels gebündelter Lichtenergie kleine Verletzungen in den tiefen Hautschichten erzeugt und so die Zellerneuerung anregt, soll das Hautbild frischer und jünger erscheinen lassen – völlig schnitt- und narbenfrei. Unter Facelift ohne OP fasst man zum Beispiel Radiofrequenzbehandlungen. Bei dieser Form der nicht-operativen Hautstraffung macht man sich die Hitzeeffekte von fraktionierten Radiofrequenzwellen zunutze, die Reparaturmechanismen im Hautinnern anregen und äußerlich sichtbar eine verjüngende Wirkung haben. All diese Methoden haben jedoch ihre Grenzen, wenn der Alterungsprozess bereits fortgeschritten ist und die sichtbaren Zeichen der Hautalterung zu stark ausgeprägt sind. Dann kann nur ein chirurgisches, klassisches Facelift die gewünschte Verjüngung und Straffung des Gesichts erzielen.

Welche Risiken können auftreten?

Chirurg mit Skalpell in der Hand

Ein Facelift ist, wie jede andere Operation, auch bei größter Sorgfalt und Qualität in der Durchführung grundsätzlich nicht frei von Risiken. Die Komplikationswahrscheinlichkeit kann aber durch die Wahl eines qualifizierten und erfahrenen Facharztes minimiert werden. Nichtsdestotrotz bestehen bei einer OP wie auch beim Facelift Risiken. Dazu gehören: Hämatome, Blutungen und Infektionen mit Wundheilungsstörungen und Narbenproblematik.

In den letzten Jahren hat sich die ästhetisch-plastische Chirurgie jedoch stetig weiter entwickelt. So kann auch bei der Gesichtsstraffung immer mehr auf individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen eingegangen werden, um das gewünschte Ergebnis bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen.

Was sind typische Nebenwirkungen nach einem Facelift?

Es gibt keine typischen Nebenwirkungen, die bei jedem Patienten auftreten. Jedoch gibt es bestimmte Symptome, die nach dem Facelift beobachtet werden konnten und die theoretisch möglich sind. So kann es zu einem Taubheitsgefühl der Haut kommen, zu Haarausfall am Haaransatz im Schläfenbereich oder zu vorübergehenden Lähmung einzelner Gesichtsregionen aufgrund einer durch Schwellungen verursachten Schädigung des Gesichtsnervs. Eine dauerhafte Lähmung kam so gut wie nie vor. Die Nerven regenerieren sich in den meisten Fällen innerhalb von drei bis sechs Monaten wieder.[5] In den ersten zwei Wochen treten oft auch Spannungsgefühle auf, die die Bewegungsfähigkeit des Halses beeinträchtigen.

Ist ein Facelift schmerzhaft?

Das Facelift selbst ist nicht mit Schmerzen verbunden, da diese mit adäquaten anästhetischen Mitteln, d.h. mit Betäubung oder Vollnarkose, ausgeschalten werden. Die Wundschmerzen nach dem Facelift sind von Patient zu Patient unterschiedlich – und natürlich abhängig vom Umfang des Eingriffs. Bei einigen treten geringe bis moderate Schmerzen auf, die nach 2–3 Tagen abklingen. Andere Patienten überbrücken die Zeit unangenehm empfundener Schmerzen mit Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol.

Was passiert, wenn das Ergebnis nicht meinen Wünschen entspricht?

Bei einem Facelift sehen Sie das endgültige Ergebnis erst nach mehreren Monaten. Zunächst muss man daher geduldig sein, bis endgültig beurteilt werden kann, ob das Facelift gelungen ist und das gewünschte Resultat erzielt hat. Wenn Sie dann immer noch unzufrieden mit dem Ergebnis sind, ist eventuell eine Nachkorrektur des Facelifts – auf eigene Kosten – erforderlich. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Behandlungsfehler vorliegen, sollten Sie sich nicht davor scheuen, eine zweite fachärztliche Meinung von einem Facelift-Spezialisten einzuholen.

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Quellennachweis

1. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/facelift-suchergebnis.html (abgerufen am 20.08.2020)
2. Sinis Aesthetics: www.sinis-aesthetics.de/facelift-gesichtsstraffung/smas-lifting/ (abgerufen am 20.08.2020)
3. Forum Klinik: www.forum-klinik.de/macs-lift (abgerufen am 20.08.2020)
4. Praxisklinik Kaiserplatz: www.praxisklinik-kaiserplatz.de/facelift-frankfurt/ (abgerufen am 20.08.2020)
5. DGÄPC Patienteninfo: www.dgpraec.de/patienten/op-infos/facelift/ (abgerufen am 20.08.2020)

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