Facelift - Alles zur Verjüngung des Gesichts mit modernen Face Lift-Techniken auf myBody.de
4.1 von 5 89
(89)

Facelift

Geprüfte medizinische Inhalte
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

Bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr beginnt die Haut zu altern. Erschlaffte Hautpartien und insbesondere Gesichtsfalten sind die Folge. Wenn die Gesichtshaut altert, spielen Gene und Lebensgewohnheiten eine ebenso wichtige Rolle wie äußere Einflüsse: Übermäßige Sonneneinstrahlung, Stress, Diäten, Nikotin- und Alkoholgenuss sowie ein schwaches Bindegewebe, zu dünne Haut, aber auch die unwillkürliche, permanente Mimik können den Prozess weiter beschleunigen. Viele Patienten, die zu Gesichtsfalten neigen, fühlen sich jünger als sie tatsächlich aussehen. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, kann ein operatives Facelift sinnvoll sein, auch bekannt als Gesichtslifting oder Gesichtsstraffung.

Facelift auf einen Blick
Behandlung Facelift

Kosten:

3.000 - 14.000 Euro

(Quelle: myBody Klinikfinder [1])

Eingriffe deutschlandweit:

13.237 jährlich

(Quelle: ISAPS 2020[2])

Geschlechterverteilung:

  • 89 % weiblich
  • 11 % männlich[3]

Dauer des Eingriffs:

3 bis 5 Stunden je nach Methode

Klinikaufenthalt:

mindestens 1 bis 2 Tag stationär 

Intensität:

Vollnarkose, örtliche Betäubung und Dämmerschlaf

Fit nach:

  • Gesellschaftsfähig nach ca. 1 bis 2 Woche
  • Arbeitsfähig nach ca. 2 Wochen
  • Gesicht waschen: nach ca. 2 Tagen
  • Duschen und Haare waschen: nach ca. 5 Tagen
  • Baden: nach ca. 2 Wochen
  • Make-up: nach ca. 1 Woche
  • Fliegen: nach mind. 2 Wochen
  • Sport: nach ca. 3 bis 4 Wochen
  • Spaziergang im Freien: nach 3 bis 4 Wochen
  • Sonnen: nach ca. 3 Monaten
  • kaum Einschränkungen mehr: i. d. R. nach 6 Wochen

Ärzte und Kliniken:

Ärzte anzeigen

Ziele beim Facelift

Ein Facelifting kann eine Möglichkeit darstellen, die Zeit wieder zurückzudrehen. Die moderne Facelift-Chirurgie erreicht mehr als eine bloße Straffung der Gesichtshaut. Ein vitales, jugendliches Aussehen kann erzielt werden. Erschlaffte Gesichtsmuskeln werden angehoben und in ihre ursprüngliche Position gebracht. Tiefe Falten und Linien werden gleichzeitig geglättet.

Interessenten haben verschiedenen Möglichkeiten, um die für sie richtige Wahl zu treffen und können auch verschiedene Eingriffe miteinander kombinieren. Abgesunkene Wangen („Hamsterbäckchen“) und ein erschlaffter Mundbereich lassen sich mit Hilfe eines Facelifts beheben. Ein Facelifting kann auch gleichzeitig mit einem Halslifting oder Stirnlifting kombiniert werden. Man kann aber auch nur ein Mini-Lifting durchführen lassen.

Das höchste Ziel einer Gesichtsstraffung ist immer ein natürliches Ergebnis; also nicht eine radikale Veränderung des Gesichtes, sondern eine Wiederherstellung dessen, was im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. „Less is more“ ist der neue Ansatz!

Wann ist ein operatives Facelift geeignet?

Eine Facelifting wird als Option in Erwägung gezogen, wenn sich die Alterserscheinungen bei Patienten mit fortgeschrittenem Alter deutlich zeigen. Das heißt: Die Falten sind tief und stark ausgeprägt, die Haut ist erschlafft und sackt ab, die Spannkraft ist verloren gegangen. Es gibt auch minimale Korrekturmöglichkeiten, die dem Facelift untergeordnet werden, wie Stirnlifting, Wangen- oder Schläfenlift. Diese „kleinen Facelifts“ kommen infrage, wenn minimal-invasive Methoden wie Unterspritzungen nicht mehr die angestrebte Wirkung zeigen, wenn das Behandlungsareal begrenzt ist und sich der Patient eine nachhaltige Behandlung wünscht.

Ab welchem Alter wird ein Facelift empfohlen?

Experten halten ein Facelift ab einem Alter von 50 Jahren für sinnvoll. Diese Aussage kann man natürlich nicht generalisieren, denn es gibt grundsätzlich kein allgemeingültiges ideales Alter für ein Facelift. Die Entscheidung für ein Facelift wird nicht anhand des Alters getroffen, sondern aufgrund den äußerlichen Alterserscheinungen und dem individuellen Hautzustand.

Wie lange hält das Ergebnis?

Das kommt natürlich auf die gewählte OP-Technik an. Pauschal kann man sagen, dass ein Facelift die Zeit um fünf bis 15 Jahre zurückdrehen kann. Ein Stirnlifting etwa hat eine Haltbarkeit von fünf bis zehn Jahren. Ein vielschichtiges Facelift, wie das SMAS Facelift, das nicht nur die Hautoberfläche strafft, kann die Patienten für den Rest ihres Lebens zehn bis 15 Jahre jünger aussehen lassen.

Kann ich ein Facelift wiederholen?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen ein Facelift erneut durchzuführen, wenn Patienten nach einer Zeit von etwa acht bis zehn Jahren unerwünschte Veränderungen feststellen und diese beseitigen lassen wollen – den allgemeinen Alterungsprozess kann ein Facelift nämlich nicht aufhalten. Wie sinnvoll eine Wiederholung des Facelifts ist und ob sie überhaupt möglich ist, kann nur im Einzelfall entschieden werden, je nach individueller Gewebebeschaffenheit. Oft wünschen sich Patienten eine zusätzlich Behandlung, wenn sie lediglich ein Teil-Facelifting hatten, zum Beispiel im oberen Gesichtsdrittel, und im zunehmenden Alter die untere Gesichtsregion mit Kinn und Hals zur Problemzone werden.

Dr. med. Stefan Kalthoff

Dr. med. Stefan Kalthoff

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie

Mit der modernen Facelift Chirurgie kann ihre Vitalität und Ausstrahlung wiederhergestellt werden.

myBody Zertifikat

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

Zertifizierte Ärzte und Kliniken für ein Facelift

Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie und verfügen nachweislich über die notwendige Expertise. Patient*innen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

Ärzte anzeigen

Was kostet ein Facelift?

In Deutschland kostet ein Facelift zwischen 3.000 Euro und 14.000 Euro.[4] Ein solch preisintensiver Eingriff, Superextended Facelift genannt, sieht ein komplettes Lifting des Gesichtes vor. Der Preis hängt somit in erster Linie von der gewählten Methode des Faceliftings ab. Ein Stirnlifting, eine Straffung der Hals- oder Wangenpartie sowie eine Augenbrauenstraffung sind günstiger als ein Midface-, SMAS- oder Face-Neck-Lift.

Je aufwändiger die Operation, desto höher der Preis. Ein weiterer Kostenfaktor stellt die Narkose bzw. Anästhesie sowie die Nachbehandlung dar. Alles zusammen ergibt die tatsächlichen Facelift-Kosten. Diese sind von Arzt zu Arzt und von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Preisspannen zwischen 3.500 Euro und 7.000 Euro sind durchaus möglich. Als Patient ist es daher ratsam, vor der Behandlung die Preise und Angebote verschiedener Ärzte zu vergleichen. Ausführliche Informationen zu den Kosten für ein Facelift finden Sie hier: Facelift: Kosten und Preisbeispiele

Methode Kosten

Stirnlift:

3.000 – 4.800 Euro

Augenbrauenlift:

2.000 – 3.500 Euro

Minilift / Wangenlift:

3.500 – 5.500 Euro

Halsstraffung:

3.300 – 5.000 Euro

Face-Neck-Lift:

5.500 – 8.800 Euro

SMAS-Lift:

8.000 – 11.000 Euro

MACS-Lift:

5.000 – 6.000 Euro

(Super)Extended Facelift:

8.000 – 14.000 Euro

Ärzte + Kosten in der Nähe

Quelle: myBody Klinikfinder[1]; mybody® GeKIS 1/22

Was muss ich bei auffallend günstigen Preisen beachten?

Bei besonders günstigen Angeboten für ein Facelift sollte man hellhörig werden – oder genau hinschauen und hinterfragen, was die Kosten beinhalten. Meist wird eine niedrige Preisgestaltung als Lockmittel für die Patienten benutzt und letztlich stellt sich heraus, dass Zusatzkosten hier und Extrakosten da einen Gesamtpreis für das Facelift ergeben, der dem realen Durchschnittspreis auf dem „seriösen“ Markt entspricht. Zu beachten ist auch, dass die Preisrange aufgrund der Vielzahl an Methoden zur Gesichtsstraffung, die alle unter dem Oberbegriff Facelift zusammengefasst werden, sehr ausgedehnt ist und sich in diesem Preisbereich unterschiedliche Verfahren zu unterschiedlichen Preisen tummeln. Ein Facelift „ab 3.500 Euro“ ist in der Regel ein kleiner Lifting-Eingriff an Stirn oder Wangen und nicht zu vergleichen mit einem totalen Facelifting, dessen Kosten oft im fünfstelligen Bereich liegen. Generell sollte man bei einem Facelift zum Schnäppchenpreis vorsichtig sein, da mit Einsparungen oft keine fachgerechte Behandlung durchführbar ist und am Ende sogar gesundheitliche Gefahren für den Patienten entstehen können.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Facelift?

Im Falle eines Facelifts lautet die Antwort ganz klar nein. Es gibt keinen medizinischen Grund, der eine operative Gesichtsstraffung notwendig macht – in diesem Fall würde die Krankenkasse die Kosten für ein Facelift übernehmen. Da der Eingriff jedoch rein ästhetischer Natur ist muss der Patient die Kosten selber tragen. Auch wenn Nachkorrekturen und Folge-OPs erforderlich werden, muss der Patient in voller Höhe für die Kosten aufkommen.

Kann ich ein Facelift in Raten zahlen?

Möchte oder kann der Patient die Kosten für ein Facelift nicht direkt begleichen, bieten viele Kliniken die Möglichkeit einer Ratenzahlung an. Die Finanzierung kann dabei meist über die Klinik abgewickelt werden und wird individuell auf den Patienten zugeschnitten. Patienten können direkt im Beratungsgespräch nach Finanzierungsmöglichkeiten fragen.

Welcher Arzt kommt für ein Facelift infrage?

Das Facelift ist ein komplexer Eingriff, der ausschließlich von Experten durchgeführt werden sollte. Nachweislich qualifiziert zur Durchführung eines Facelifts sind Fachärzte für Ästhetische und Plastische Chirurgie, für HNO (Hals-Nasen-Ohren) oder für MKG (Mund-Kiefer-Gesicht) – letztere tragen idealerweise die Zusatzbezeichnung „Ästhetisch-Plastische Operationen“. Der Facharzttitel allein ist jedoch nicht alles. Wichtig sind auch Erfahrung und fundierte Kenntnisse rund um den Eingriff. Nur dann kann der Arzt aus den vielfältigen Eingriffsmöglichkeiten zur Gesichtsstraffung die Methode auswählen, die auf die Bedürfnisse und Wünsche des einzelnen Patienten am besten eingeht und ein Optimum an Verjüngungseffekt herausholt. Neben der objektiven Beurteilung des Arztes zählt am Ende ebenso die Sympathie und ein gutes Bauchgefühl. Ambiente und Hygiene der Klinik haben natürlich ebenfalls einen hohen Stellenwert. Weiterführende Informationen zu Ärzten und Kliniken für Facelifts in Ihrer Nähe finden sie hier: Facelift: Ärzte und Kliniken

Wer hilft mir bei der Suche nach einem geeigneten Arzt?

Wer bereits einen bestimmten Chirurgen ins Auge gefasst hat, kann auf dessen Website nachlesen, über welche Ausbildung er verfügt. Ansonsten kann sich der Patient auch bei den großen Fachgesellschaften einen qualifizierten Arzt in der Nähe oder sortiert nach Spezialgebieten finden: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) und Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

Neben der Ausbildung ist es sehr wichtig, wie häufig der Arzt den gewünschten Eingriff praktiziert. Dies sollte man in einem ausführlichen Beratungsgespräch abklären.

Woher weiß ich, dass der Arzt der richtige für mein Facelift ist?

Indem man sich zu Hause gründlich auf das Beratungsgespräch vorbereitet. Ein Tipp – am besten formuliert der Patient nicht nur seine Fragen, sondern auch seine Erwartungen schriftlich. Nur so merkt der Interessent, dass es sich automatisch viel intensiver mit seinen Wünschen beschäftigen.

Die individuellen Voraussetzungen sind entscheidend: Auch wenn bereits viel über den Eingriff vorab recherchiert wurde, hängt der Eingriff oder die gewählte Operationstechnik immer von den individuellen Voraussetzungen ab. Der Arzt sollte daher ausführlich auf die persönlichen Wünsche eingehen und beraten, aber auch die Grenzen des Machbaren aufzeigen. Ist der Patient sich unsicher, sollte er sich lieber eine Zweitmeinung einholen – ein guter Arzt wird dieses Vorgehen problemlos akzeptieren.

Spezialisten für Facelift : ändern
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

Kassel

ab 7.000 €
Details & Kontakt
Dr. med. Afschin Fatemi

Köln

ab 6.000 €
Details & Kontakt
Dr. med. Till Scholz

Düsseldorf

ab 3.000 €
Details & Kontakt

Welche Facelift-Methoden gibt es?

Zwar bezeichnet der englische Begriff „Facelift“ streng genommen nur die Straffung der Gesichtshaut und des darunter liegenden Gewebes, allerdings wird auch die Halsstraffung immer häufiger dem Facelift untergeordnet, ebenso wie andere Straffungseingriffe in kleinen lokal begrenzten Gesichtspartien. Um einen ganzheitlichen Verjüngungseffekt zu erreichen, werden bei dem Eingriff sogar oft mehrere (Teil-)Verfahren kombiniert, z.B. die Stirnstraffung, die Anhebung der Augenbrauenpartie mit Faltenglättung, das Schläfenlifting oder das Ober- und Unterlidlifting. Zudem gibt es Methoden, die bei jüngeren Frauen hinsichtlich der Gesichtserschlaffung vorbeugend wirken können. Weiterführende Informationen zu den Methoden des Facelifts finden sie hier: Facelift Methoden

Teilliftings

Stirnlift

Das Stirnlifting ist ein Teil-Lifting, bei dem nur die obere Gesichtshälfte bzw. explizit die Stirn gestrafft wird. Meist beinhaltet diese Technik auch eine Straffung der Augenbrauen. Diese Facelift-Methode kommt vor allem bei stark ausgeprägten Stirnfalten, den sogenannten tiefen Denkerfalten, infrage, wenn eine Glättung mit Botox keinen Erfolg bringen würde. Bereits so ein kleiner Eingriff wie das Stirnlift kann zu einer ganzheitlich verjüngten Ausstrahlung verhelfen. Der Effekt hält sogar bis zu zehn Jahren an.

Augenbrauenlift

Das Augenbrauenlift ist ein chirurgischer Eingriff zum Anheben der Augenbrauen. Die neue Position öffnet den Blick, erfrischt das Aussehen und bewirkt einen munteren, freundlichen Gesichtsausdruck. Neben dem Lifting wird auch die Form der Augenbraue korrigiert. Insbesondere die seitliche Anhebung der abgesunkenen Augenbrauenlinie hat einen maximalen Strahl-Effekt. Für gewöhnlich findet die Augenbrauenkorrektur in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf statt und wird über kleine Einschnitte im versteckten Bereich des Haaransatzes ausgeführt.

Minilift

Ein Facelift, bei dem “bloß“ oberflächlich die faltige Gesichtshaut glattgezogen wird, bezeichnet man allgemein als ein Minilift, Mini-Lift oder Mini-Facelift. Da vor allem eine Erschlaffung der Wangenregion korrigiert wird, hat sich auch der Ausdruck „Wangen-Lifting“ für diese Methode etabliert. Ein Minilift kann ambulant und lediglich in örtlicher Betäubung stattfinden. Vor und über dem Ohr werden Schnitte gesetzt (selten entlang des Haaransatzes in der Schlafenregion), um den Hautmantel zu lösen, die Haut glattzuziehen und den entstandenen Hautüberschuss zu entfernen. Erreicht wird so eine insgesamt juvenile Gesichtskontur, auch in der unteren Gesichtsregion und dem Kinnbereich, durch das Anheben und Straffen der Wangen.

Halsstraffung

Eine Halsstraffung oder ein Halslifting wünschen sich Patienten, deren Halspartie aufgrund des Alterungsprozesses erschlafft ist. Ein sogenannter Truthahnhals mit hängender Haut, tiefe Hautfalten und ein möglicherweise bestehendes Doppelkinn können mit einem Straffungseingriff beseitigt werden und so ein harmonisches Gesicht mit neuer Kontur erzielt werden.

Full-Face-Liftings

Face-Neck-Lift

Bei einem fortgeschrittenen erschlafften Kinn- und Halsbereich kann das Face-Neck-Lift eine geeignete Wahl sein. Für einen ausgeprägten Straffungseffekt der Kinn-Hals-Linie sind Schnittverläufe in der Schläfen- und Ohrregion – unauffällig im Haaransatz – sowie teilweise am Kinn erforderlich. Die gealterte Haut und erschlafftes Bindegewebe werden entfernt und angehoben. Die Gesichts-Hals-Straffung überzeugt besonders durch eine stark verjüngende Wirkung mit sehr langer Haltbarkeit. Das Face-Neck-Lift erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf.

SMAS-Lift

Das moderne SMAS-Lift ist ein spezielles „Doppel-Schichten-Facelift“. Es wird nicht nur die Haut gestrafft, sondern auch das sogenannte Superfizielles Musculo-Aponeurotisches System, für das SMAS im Namen steht. Gemeint ist damit das oberflächliche Muskel-Bindegewebe unter der Haut, welches ebenfalls angehoben, gestützt und redynamisiert wird. Das SMAS Facelift ist bekannt für sehr natürlich wirkende Ergebnisse ohne Maskeneffekt und maximale Haltbarkeit.[5]

Deep-Plane-Facelift

Die Grundlage für dieses Facelift ist das SMAS. Bei dem Deep-Plane-Lift wird sowohl das gesamte SMAS, als auch der gesamte Halsmuskel (das Platysma) von unten gelöst. So kann das Gesicht vom Hals und Schlüsselbein aus über die Wangen und die Stirn bis hin zum Haaransatz angehoben und überschüssige Haut entfernt werden.

Prof. Dr. Ernst Magnus Noah

Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

Facharzt für Plastische Chirurgie

Das Deep Plane Facelift stellt für mich die Konsequenz der anatomischen Studien der Gesichtsanatomie und der Analyse des Alterns dar.

Quelle: myBody-Expertengespräch Prof. Dr. Noah zu "Deep Plane Facelift"

MACS-Lift

Das MACS-Lift (Minimal Access Cranial Suspension) wird auch als „Short-Scar Facelift” bezeichnet und steht für eine schonende Technik des Faceliftings, die mit einer minimalen Schnittführung im Bereich vor den Ohren auskommt. Abgesunkenes Gewebe und Haut wird vertikal nach oben gezogen – ohne Spannung und seitliche Verlagerung –, wodurch ein sehr natürlich wirkender Gesichtseindruck erzielt werden kann. Das MACS-Lift eignet sich bei einer leichten Hauterschlaffung, noch vorhandener Elastizität und wenig Hautüberschuss. Hängebäckchen, Mundwinkelfalten und ein nicht zu ausgeprägter schlaffer Hals können mit dieser Methode gut korrigiert werden.[6]

(Super)Extended Facelift

Das Extended Facelift oder auch Superextended Facelift eignet sich besonders für ältere Patienten, deren komplettes Gesicht ausgeprägte Altersspuren aufweist oder die vereinzelt stark veraltete Gesichtsbereiche behandeln möchten. Hals, Mund, Wangen, Augen und Stirn können gestrafft werden, indem das Gesicht vom Hals und Schlüsselbein aus über die Wangen und die Stirn bis hin zum Haaransatz angehoben und Hautüberschüsse entfernt werden.[7]

Modernes Anti-Aging Minimal-Invasiv

Modernes Anti-Aging Minimal-Invasiv

Modernes Anti-Aging ist minimal-invasiv, hochwirksam und individuell auf die Patientin abstimmbar.

Gesichtsverjüngung ohne OP Dr. med. Sonja Sattler

Gesichtsverjüngung ohne OP Dr. med. Sonja Sattler

Die Gesichtsverjüngung ohne OP ist die sanfte und effektive Alternative zur klassischen Lifting-Chirurgie.

Welche Facelift-Methode ist die richtige für mich?

Bei der Wahl der Methode spielen der Gesundheitszustand des Patienten, das Rauchen, das Alter, das Geschlecht, das Alter des Gesichts, der Hautzustand und die Struktur der Gesichtsknochen eine wichtige Rolle. Daher können für jeden Patienten nahezu unterschiedliche Verfahren geplant werden und zur Facelifting-Operation hinzugefügt werden. Darüber hinaus wird der Umfang der Operation entsprechend dem Alterungsgrad und dem Absacken des Gesichts des Patienten festgelegt werden. Lassen Sie sich von einem Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ausführlich zu Ihren Möglichkeiten beraten und legen Sie zusammen, die für Sie passende Technik fest.

Kann ein Facelift mit anderen ästhetisch-plastischen Eingriffen kombiniert werden?

Je nach Wunsch des Patienten ist es durchaus möglich, das Facelift mit anderen Eingriffen zu kombinieren. Dies sind in der Regel ebenfalls Behandlungen im Gesichts-, Stirn- oder Halsbereich. Ein Facelift kann zum Beispiel mit einer Oberlidstraffung oder einer Unterlidstraffung kombiniert werden oder auch durch eine Ohrenkorrektur ergänzt werden.

Was ist wichtig vor und nach der Facelift Behandlung?

Vorbereitung für ein Facelift

14 Tage vor der Operation sollte der Patient keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Die blutverdünnende Wirkung verzögert die Blutgerinnung und kann Nachblutungen verursachen. Auch auf hormonhaltige Medikamente wie Östrogenpräparate oder die Antibabypille sollte verzichtet werden. Ebenfalls sollte der Konsum von Nikotin und Alkohol vor dem Eingriff auf ein Minimum reduziert werden. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt oder unter Allergien (z. B. gegen Medikamente, Desinfektionsmittel oder Pflaster) leidet, sollte dies unbedingt dem Arzt mitteilen. Informieren sollte er den Behandler auch unbedingt über bekannte Krankheiten. Bei Patienten, die zu blauen Flecken oder anhaltenden Blutungen nach kleinen Verletzungen neigen, sollte der plastische Chirurg eine Gerinnungsstörung vor der Operation unbedingt ausschließen. Außerdem sollte man mitteilen, ob anschließend eine starke Gewichtsreduktion geplant ist, da sich dadurch das Ergebnis verändern kann.

Raucher sollten mindestens vier Wochen vor dem Eingriff das Rauchen einstellen, um das Risiko von Wundheilungsstörungen zu vermindern, bei denen Zellen der frischen Wunde absterben. Es ist übrigens nicht erforderlich, dass die Haare vor dem Eingriff rasiert werden. Im Gegenteil: Wer sein Haar sehr kurz trägt, sollte es etwas länger wachsen lassen, um die Operationsnarben besser kaschieren zu können. Für die Zeit nach dem Eingriff sollte man etwa ein bis zwei freie Wochen einplanen, an denen man nicht arbeitsfähig sein wird.

Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. Der Eingriff kann entweder in Vollnarkose oder bei kleineren Operationsverfahren in Lokalanästhesie vorgenommen werden. Welche Voruntersuchungen dafür notwendig sind und wann sie durchgeführt werden, bespricht der Patient am besten mit dem Plastischen Chirurgen. Es wird auch Gelegenheit geben, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von ein bis fünf Tagen zu rechnen.

Nachsorge bei einem Facelift

In der Regel muss der Patient nach einem Facelift zur Sicherheit in der Klinik bleiben oder, abhängig vom Umfang des durchgeführten Eingriffs, in den Folgetagen zur Nachbehandlung in die Praxis kommen. Nach dem Facelift trägt der Patient zunächst für ein bis zwei Tage einen weichen Kopfverband und eventuelle Drainagen. Es wird empfohlen, den Kopf ruhig zu halten und auf einem erhöhten Kopfteil zu schlafen, um die Wundheilung zu unterstützen. Die Fäden werden meist nach fünf bis zehn Tagen entfernt. Die Schwellungen im Gesicht sind ein bis zwei Tage nach dem Eingriff besonders stark und können das Aussehen vorübergehend fremd erscheinen lassen. Sie bilden sich aber innerhalb der folgenden zwei bis drei Wochen wieder zurück. Je nach Veranlagung und Art des Liftings sollte der Patient etwa ein bis zwei Wochen zur Erholung einplanen.

Sportliche Aktivitäten, Rauchen, Schmerzmittel oder direktes Sonnenlicht sollten für vier Wochen vermieden werden. Zudem ist in den ersten drei Monaten nach der Behandlung starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Ein Facelift kann bei Bedarf wiederholt werden.[8] Weiterführende Informationen zur Vorbereitung und Nachsorge bei einem Facelift finden Sie hier: Facelift: Vorbereitung und Nachsorge

Wie lange ist das Gesicht nach dem Facelift geschwollen?

Nach einem Facelift treten in der Regel Schwellungen im Bereich des Gesichtes auf. Diese fallen von Patient zu Patient unterschiedlich stark aus und heilen auch individuell schneller oder langsamer ab. In der Regel schwillt das Gesicht in den ersten beiden Tagen am stärksten an, innerhalb von zwei bis drei Wochen haben sich für gewöhnlich alle Schwellungen zurückgebildet.

Sind nach dem Eingriff Narben sichtbar?

Nach einem Facelift sind die Narben noch sichtbar, die Schnittführung wird jedoch so vorgenommen, dass diese an Stellen entstehen, die kaum zu erkennen sind. Je nachdem, wie der individuelle Heilungsprozess verläuft, sind die Narben nach spätestens einem Jahr meist kaum bis gar nicht mehr zu erkennen.

Darf ich mich nach dem Facelift sonnen?

Nach einem Facelift dürfen sich Patienten wieder sonnen, jedoch nicht sofort! Bis die Wundheilung abgeschlossen ist, also etwa drei bis vier Wochen nach dem Eingriff, sollten Patienten die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Wird das Gesicht dennoch der Sonne ausgesetzt, empfiehlt es sich, die Haut vorsichtig mit Sonnenschutzfaktor 50 einzucremen und zum Schutz der Augenpartie eine Sonnenbrille zu tragen.

Wann kann ich mir nach einem Facelift die Haare waschen?

Prinzipiell können sich Patienten schon am Tag nach dem Eingriff die Haare waschen. Sie sollten dabei jedoch nur lauwarmes Wasser verwenden und auf Pflegemittel verzichten. Zur Trocknung der Haare sollte in den ersten Wochen kein Föhn benutzt werden, da sich die heiße Luft negativ auf den Heilungsprozess auswirken kann.

Ich trage Kontaktlinsen. Kann ich diese auch nach dem Eingriff tragen?

Je nachdem, welche Bereiche bei einem Facelift gestrafft wurden, kann auch die Augenpartie geschwollen sein. In diesem Fall sollten Patienten zunächst auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten. Patienten können jedoch stattdessen eine Brille tragen.

Welche Risiken können auftreten?

Ein Facelift ist, wie jede andere Operation, auch bei größter Sorgfalt und Qualität in der Durchführung grundsätzlich nicht frei von Risiken. Die Komplikationswahrscheinlichkeit kann aber durch die Wahl eines qualifizierten und erfahrenen Facharztes minimiert werden. Nichtsdestotrotz bestehen bei einer OP wie auch beim Facelift Risiken.

Die typischen Nebenwirkungen, die bei jedem Patienten nach einem Facelift auftreten können, gibt es nicht. Im Allgemeinen kann nach einem großen Facelifting oder Stirnlifting das Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn langfristig beeinträchtigt sein. Ein eventuell postoperativ auftretender Bluterguss kann den Heilungsprozess wesentlich verzögern und wird deshalb durch einen kleinen operativen Eingriff entfernt. Unter der starken Spannung der Gesichtshaut kann es vereinzelt zu Haarausfall im Schläfenbereich kommen. Die Haare wachsen jedoch während der nächsten Monate wieder nach.

Durchblutungsstörungen der Haut als Folge von übermäßigem Nikotingenuss können zu Wundrandnekrosen und auffälligen Narben führen. Diese müssen gegebenenfalls nachbehandelt werden. Stellen sich bakterielle Infektionen ein, kann dies durch die verzögerte, sekundäre Heilung der Wunde zu breiteren Narben führen. Diese können aber durch einen erneuten kleinen Eingriff korrigiert werden. Schädigungen der Gesichtsnerven, die in fachkundigen Händen nahezu ausgeschlossen sind, regenerieren sich im Allgemeinen innerhalb von drei bis sechs Monaten. Vereinzelt kann es zu Läsionen (Beschädigung) von Haut- und Muskelnerven kommen, die sich aber selbstständig innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Eine permanente, durch Nervenverletzungen bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist eine extrem seltene Komplikation.

In den vergangenen Jahren hat sich die ästhetisch-plastische Chirurgie jedoch stetig weiter entwickelt. So kann auch bei der Gesichtsstraffung immer mehr auf individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen eingegangen werden, um das gewünschte Ergebnis bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen. Ausführliche Informationen zu möglichen Risiken eines Facelifts finden Sie hier: Facelift: Komplikationen und Risiken

Was sind typische Nebenwirkungen nach einem Facelift?

Es gibt keine typischen Nebenwirkungen, die bei jedem Patienten auftreten. Jedoch gibt es bestimmte Symptome, die nach dem Facelift beobachtet werden konnten und die theoretisch möglich sind. So kann es zu einem Taubheitsgefühl der Haut kommen, zu Haarausfall am Haaransatz im Schläfenbereich oder zu vorübergehenden Lähmung einzelner Gesichtsregionen aufgrund einer durch Schwellungen verursachten Schädigung des Gesichtsnervs. Eine dauerhafte Lähmung kam so gut wie nie vor. Die Nerven regenerieren sich in den meisten Fällen innerhalb von drei bis sechs Monaten wieder. In den ersten zwei Wochen treten oft auch Spannungsgefühle auf, die die Bewegungsfähigkeit des Halses beeinträchtigen.

Ist ein Facelift schmerzhaft?

Das Facelift selbst ist nicht mit Schmerzen verbunden, da diese mit adäquaten anästhetischen Mitteln, d.h. mit Betäubung oder Vollnarkose, ausgeschalten werden. Die Wundschmerzen nach dem Facelift sind von Patient zu Patient unterschiedlich – und natürlich abhängig vom Umfang des Eingriffs. Bei einigen treten geringe bis moderate Schmerzen auf, die nach 2–3 Tagen abklingen. Andere Patienten überbrücken die Zeit unangenehm empfundener Schmerzen mit Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol.

Sieht mein Gesicht nach einem Facelift maskenhaft aus?

Wer sich für ein Facelift entscheidet, möchte jünger und nicht „anders“ aussehen. Einige prominente Beispiele sind nach ihrem Facelift kaum wiederzuerkennen. Die Haut ist zwar schön glatt, aber von Mimik keine Spur mehr, ein Lächeln gleicht fast einer Grimasse. Bei einem professionell durchgeführten Facelift besteht in der Regel kein Risiko, dass das Gesicht maskenhaft aussieht. Ein gut gemachtes Facelift sieht man nicht. Wenden Sie sich daher nur an qualifizierte Spezialisten und Fachärzte, die dank ihrer Erfahrung Ihre Gesichtsanatomie gut beurteilen können und Operationsmethoden einsetzen, die nicht zu einer maskenhaften Straffung führen.

Was passiert, wenn das Ergebnis nicht meinen Wünschen entspricht?

Bei einem Facelift sehen Sie das endgültige Ergebnis erst nach mehreren Monaten. Zunächst muss man daher geduldig sein, bis endgültig beurteilt werden kann, ob das Facelift gelungen ist und das gewünschte Resultat erzielt hat. Wenn Sie dann immer noch unzufrieden mit dem Ergebnis sind, ist eventuell eine Nachkorrektur des Facelifts – auf eigene Kosten – erforderlich. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Behandlungsfehler vorliegen, sollten Sie sich nicht davor scheuen, eine zweite fachärztliche Meinung von einem Facelift-Spezialisten einzuholen.

Mit welchen Folgen muss ich nach einem Facelift rechnen?

Minimale Inzisionstechniken haben das mit einer Facelift-Operation verbundene Risiko verringert. Trotzdem besteht bei jedem medizinischem Eingriff ein gewisses Rest-Risiko besteht. Zu den Risiken zählen Blutungen, Gesichtsnervenverletzungen, Gesichtsasymmetrien, Veränderungen der Ohrposition und Infektionen. Im Falle von Komplikationen besteht die Möglichkeit, dass eine Revision erforderlich ist. Es ist wichtig sich einen erfahrenen Chirurgen auszusuchen, da dadurch das Risiko erheblich minimiert wird. Das Gesicht ist im Allgemeinen nicht so schmerzintensiv, so dass normalerweise Patienten postoperativ keine starken Schmerzen haben. Durch die Anästhesie kann es zu Übelkeit kommen. In den operierten Bereichen und um das Ohr ist ein Taubheitsgefühl zu erwarten, das bis zu einem Jahr anhalten kann.

Kann ich mich vor unerwünschten Folgen eines Facelifts schützen?

Falls es zu Komplikationen kommt oder der Patient mit dem Ergebnis des Eingriffs unzufrieden ist, kann es zu Folge-Operationen kommen. Bei „medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operationen“ ist die gesetzliche Krankenversicherung verpflichtet, den Patienten bei schicksalhaften Komplikationen, die der Arzt nicht verschuldet hat, an den Kosten der Folge-Operationen angemessen zu beteiligen. Vor dem ersten Eingriff können sich Interessenten daher gegen das Risiko dieser Folgekosten versichern. Der plastische Chirurg kann Auskunft zu dieser Möglichkeit geben.[9] Alle Details zur Folgekostenversicherung finden Sie hier: Folgekostenversicherung: Schönheitsoperationen

Welche Alternativen zum operativen Facelift gibt es?

Im Bereich des modernen Anti-Aging gibt es eine Reihe an soften Behandlungen zur Gesichtsverjüngung. Begriffe wie Liquid Lifting, Laser-Facelift oder Facelift ohne OP stehen für die sanften Alternativen zum operativen Facelift.

Mit Unterspritzungssubstanzen wie Hyaluronsäure, Botox und Eigenfett können mit einem Liquid Lift nicht nur Falten geglättet werden, sondern das komplette Gesicht kann ganzheitlich aufgepolstert und gestrafft werden.

Ein Facelift durch den Einsatz eines hochmodernen Lasers, der mittels gebündelter Lichtenergie kleine Verletzungen in den tiefen Hautschichten erzeugt und so die Zellerneuerung anregt, soll das Hautbild frischer und jünger erscheinen lassen – völlig schnitt- und narbenfrei.

Unter Facelift ohne OP fasst man zum Beispiel Radiofrequenzbehandlungen. Bei dieser Form der nicht-operativen Hautstraffung macht man sich die Hitzeeffekte von fraktionierten Radiofrequenzwellen zunutze, die Reparaturmechanismen im Hautinnern anregen und äußerlich sichtbar eine verjüngende Wirkung haben.

All diese Methoden haben jedoch ihre Grenzen, wenn der Alterungsprozess bereits fortgeschritten ist und die sichtbaren Zeichen der Hautalterung zu stark ausgeprägt sind. Dann kann nur ein chirurgisches, klassisches Facelift die gewünschte Verjüngung und Straffung des Gesichts erzielen.

Schöne und glatte Haut dank Laserbehandlung

Da bei einem klassischen Gesichtslift die Beschaffenheit der Haut nicht verbessert werden kann, werden bei Unregelmäßigkeiten oder Störungen des Hautbildes, beispielsweise bei Alters-, Pigmentflecken oder Aknenarben, häufig auch Laserbehandlungen empfohlen. Alle Details zur Laserbehandlung finden Sie hier: Laserbehandlung

Operative oder minimalinvasiv - welche Methode ist für welchen Patienten besser?

Sowohl das Facelift als auch die Faltenunterspritzung haben sich in der Regel bei der Behandlung von Falten bewährt. Keine der beiden Methoden kann jedoch die andere vollwertig ersetzen. Während die Unterspritzung oft von jüngeren Personen zwischen 30 und 40 Jahren gewählt wird, die nur eine Glättung ihrer Falten wünschen, ist das Facelift besonders für Patienten ab 50 Jahren mit stark fortgeschrittenem Befund erwägen geeignet. Welches Verfahren letztendlich durchgeführt wird, steht jedoch in direktem Zusammenhang mit dem bestehenden Befund sowie den Wünschen jedes Patienten.

Wie beliebt ist ein Facelift?

Das Facelift zählt zu den absoluten Klassikern in der ästhetischen Gesichtschirurgie. Weltweit wurden 2020 über 400.000 Facelifts durchgeführt, in Deutschland waren es über 13.200.[10] Seit Jahren ist die Nachfrage relativ stabil. Die meisten Patienten sind bei einem Facelift zwischen 45 und 45 Jahre alt.

Entscheiden sich eher Frauen oder Männer für ein Facelift?

Grundsätzlich ist ein Facelift für beide Geschlechter gleichermaßen geeignet, die Nachfrage von Frauen und Männern ist aktuell sehr ausgewogen: Laut der jährlichen Statistik der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) waren im vergangenen Jahr 50,6 Prozent der Patienten weiblich, 49,4 Prozent männlich.[a] Im Vergleich zum Vorjahr wurden 63,1 Prozent mehr Facelifts an Frauen durchgeführt, die Nachfrage durch Männer ist leicht gesunken.

Bei den Behandlungswünschen der Patienten kristallisiert sich in den letzten Jahren ein deutlicher Fokus auf das Gesicht heraus. Eine Erklärung könnte der anhaltende „Zoom-Boom“ sein. Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind Videokonferenzen in vielen Branchen selbstverständlich geworden. Patienten unterziehen sich einer ästhetisch-plastischen Behandlung, weil sie etwas an ihrem eigenen Videokonferenzbild stört. Hinzu kommt das Tragen von Masken, was den Fokus auf die Augenpartie lenkt.[11]

Facelift - Alles zur Verjüngung des Gesichts mit modernen Face Lift-Techniken auf myBody.de
4.1 von 5 89
(89)

Der myBody® Klinikfinder - Zertifizierte Ärzte und Kliniken

Wir prüfen für Sie

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service
Spezialisten für Facelift

Kassel

Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah
ab 7.000 €
Details & Kontakt

Köln

Dr. med. Afschin Fatemi
ab 6.000 €
Details & Kontakt

Düsseldorf

Dr. med. Till Scholz
ab 3.000 €
Details & Kontakt

Quellennachweis

1. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/facelift-suchergebnis.html (abgerufen am 26.10.2022)
2. ISAPS 2020: Total Surgical Procedures, www.isaps.org/medical-professionals/isaps-global-statistics (abgerufen am 26.10.2022)
3. VDÄPC: Behandlungsstatistik Fokus Gesichtsästhetik, www./vdaepc.de/wp-content/uploads/2021/06/2021 (abgerufen am 26.10.2022)
4. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/facelift-suchergebnis.html (abgerufen am 26.10.2022)
5. DGPRÄC: Aktuelle Methoden beim Facelift, www.dgpraec.de/wp-content/uploads/2020/07/PlastChir_2_2020_web1.pdf (abgerufen am 26.10.2022)
6. The MACS-Lift: Short-Scar Rhytidectomy. Tonnard P, Verpaele A, Hrsg. 1st Edition. New York: Thieme; 2004.
7. Praxisklinik Kaiserplatz: Verschiedene Möglichkeiten des Faceliftings - das Superextended Facelift www.praxisklinik-kaiserplatz.de/facelift-frankfurt/ (abgerufen am 26.10.2022)
8. DGÄPC Facelift – Der Klassiker der ästhetischen Gesichtschirurgie, www.dgaepc.de/aesthetisch-plastische-chirurgie/gesicht/facelift/ (abgerufen am 26.10.2022)
9. DGPRÄPC: Facelift, www.dgpraec.de/patienten/op-infos/facelift (abgerufen am 26.10.2022)
10. ISAPS 2020: Total Surgical Procedures, www.isaps.org/medical-professionals/isaps-global-statistics (abgerufen am 26.10.2022)
11. DGÄPC-Statistik 2020 – 2021, www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2021/10/DGAePC_Statistik-2021 (abgerufen am 26.10.2022)
a. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), Pressestelle. Ansprechpartnerin: Alexandra Schweickardt

Das könnte Sie auch interessieren