Europaweit größte Studie zu Brustimplantaten bescheinigt Markenimplantat erstklassige Sicherheit
Auch wenn eine Brustvergrößerung in Deutschland vergleichsweise teuer ist, raten Ärzte, Verbände und Experten von Billig-Anbietern ab. Vielmehr sollten Patientinnen bei Ärzten auf Qualifikation und Erfahrung achten und bei Implantaten auf Qualitätsprodukte setzen. Denn qualitative Markenimplantate zeigen ein erstklassiges Sicherheitsprofil wie aktuell die bisher in Europa größte erschienene Studie zu Brustimplantaten zeigt. Der Hersteller Eurosilicone ließ 535 Patientinnen nach ihrer Brustvergrößerung fünf Jahre beobachten und dokumentierte die Ergebnisse.
Das französische Unternehmen Eurosilicone gehört zu den führenden Herstellern von Premium-Implantaten in Europa. Pro Jahr werden circa 250.000 Implantate produziert und in mehr als 90 Länder geliefert. Die Eurosilicon-Implantate zeigten eine hohe Reißfestigkeit und eine extrem geringe Rupturrate. Nur eines der 1.010 Implantate wies eine Ruptur auf – das Gesamtrisiko eines solchen Vorfalls wurde auf lediglich 0,4 Prozent geschätzt.
Im PIP-Skandal machte Eurosilicone durch eine Unterstützungsaktion auf sich aufmerksam. Frauen, bei denen ein gerissenes Implantat nachgewiesen wurde, verhalf das Unternehmen in Kooperation mit zahlreichen Fachärzten zu einem schnellen und kostengünstigen Implantatwechsel. Das defekte Implantat wurde den PIP-Opfern entfernt und hochwertige Eurosilicone-Implantate mit einer lebenslangen Produktersatzgarantie eingesetzt.
Wann und aus welchen Gründen ein Implantataustausch erforderlich sein kann, darüber macht die Studie ebenfalls Aussagen. Mit 10,7 Prozent am häufigsten war eine altersbedingte Veränderung der Brust, die beispielsweise eine Bruststraffung nötig macht. Den zweiten Rang belegt unerwünschte und störende Narbenbildung. Die oft zitierte Kapselfibrose, bei der sich die Brust aufgrund einer Abwehrreaktion verhärtet und deformiert, machte lediglich 1,9 Prozent aus.
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