Hohlwangenkorrektur – Volumenaufbau im Gesicht
Eingefallene Wangen können verschiedene Gründe haben. Während der Volumenverlust im Gesicht bei dem einen erfahrungsgemäß ein altersbedingtes Problem ist, kann bei dem anderen eine Krankheit dafür verantwortlich sein. In beiden Fällen schrumpft ein Fettpfropf in der Wange, der sogenannte Bichat'sche Fettkörper, was in der Regel zu einem Volumenverlust im Gesicht führt. Folge ist ein eingefallener, müder Gesichtsausdruck. Manchmal sind Hohlwangen auch erblich bedingt. Betroffene leiden oftmals darunter, als kränklich wahrgenommen zu werden.
Die ästhetisch-plastische Medizin hält unterschiedliche Methoden bereit, um dem Gesicht wieder zu einem gesünderen Ausdruck durch mehr Volumen zu verhelfen. Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Hohlwangenkorrektur mit einem Filler. Hierfür wird gemeinhin die Hyaluronsäure verwendet, welche in die Wangenregion eingebracht wird. Im Gewebe bindet der Filler zusätzlich noch Wasser. Dadurch wird der Volumeneffekt weiter verstärkt. Wird stabilisiertes Hyaluronsäure-Gel verwendet, beträgt die Abbauzeit im Allgemeinen etwa 12 bis 14 Monate. Bei der Behandlung mit Gel ist es möglich, dass etwas Bindegewebe dauerhaft neu gebildet werden kann. Besonders schonend und schmerzfrei ist die Behandlung mit einer atraumatischen Nadel, da durch ihre abgerundete Spitze in der Regel keine Blutgefäße und Nerven verletzt werden. Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung, so dass der Patient bereits am nächsten Tag wieder gesellschaftsfähig ist.
Eine weitere Option zur Behandlung von Hohlwangen ist die Eigenfettbehandlung. Da weitgehend nur circa 30 bis 50 Prozent der Fettzellen ansetzen, sind für gewöhnlich zwei bis drei Behandlungen erforderlich, um das gewünschte Wangenvolumen zu erreichen. Vorteile der Eigenfett-Transplantation sind eine hohe Verträglichkeit und ein dauerhaftes Ergebnis. Allerdings sind der operative Aufwand und die Kosten bei dieser Methode erfahrungsgemäß höher als bei der Verwendung von Fillern. In extremen Fällen können die Wangen auch mit Silikonimplantaten durch einen Schnitt an der Wangeninnenseite gefüllt werden. Welche Methode am besten geeignet ist, sollte immer mit dem Facharzt individuell abgeklärt und ausführlich besprochen werden.
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