Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure - ✔ Neues Hautvolumen durch biologisch verträgliches Füllmaterial Hyaluronsäure
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Faltenunterspritzung Methode mit Hyaluronsäure

Geprüfte medizinische Inhalte
Beratender Experte:

Dr. med. Till Scholz, Medienhafen

Dr. med. Till Scholz

Faltenfiller auf Basis der Hyaluronsäure

Während durch die Behandlung mit Botox die mechanisch bedingte Faltenentwicklung künstlich gestoppt wird, ergänzt und unterstützt die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure körpereigene Prozesse, um die Hautstruktur zu festigen.

Hyaluronsäure, ein bedeutender Baustein des menschlichen Zellgewebes, gilt als erstklassiges Material zum Auffüllen eingesunkener Hautpartien. Die zur Unterspritzung verwendete Hyaluronsäure ist ein nicht-tierisches, mikrobakteriell hergestelltes Füllmaterial, das vom Körper als körpereigen erkannt wird und der Haut neues Volumen verleiht. Vor allem Mundwinkelfalten, aber auch Falten, die aufgrund nachlassender Festigkeit von Haut und Bindegewebe entstehen, können so behandelt werden. Für mimische Falten hingegen, wie die Denker- oder Zornesfalten im Stirn- und Augenbrauenbereich, ist diese Methode weniger gut geeignet.

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Die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure erfolgt mit sehr feinen Nadeln in die oberen Hautschichten. Dort lagert die Hyaluronsäure sich in den Zwischenzellräumen an, wo sie die Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr verbessert und sehr viel Feuchtigkeit bindet. Die Haut wird dadurch nicht nur von innen gepolstert, sondern erhält auch wertvolle Unterstützung bei der Neubildung von Kollagen und Elastin.

Die Injektion wird ambulant durchgeführt und häufig mit einer leicht anästhesierenden Salbe vorbereitet und anschließend gekühlt. So können Schmerzen weitgehend vermieden werden. Das Behandlungsresultat ist sofort sichtbar. Nach ca. drei Monaten stellt sich zudem eine Tiefenwirkung in den unteren elastischen Hautschichten ein. Die Wirkung hält ca. sechs Monate an, bis die Hyaluronsäure vom Körper rückstandslos abgebaut ist.

Die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure gilt als äußerst gut verträglich. Lediglich in den ersten beiden Tagen können leichte Schwellungen und Rötungen auftreten, die jedoch unproblematisch sind und von selbst wieder verschwinden.

Um unerwünschte Reaktionen ausschließen zu können, sollte der Arzt über mögliche Erkrankungen oder Unverträglichkeiten sowie eine bestehende Schwangerschaft im Vorfeld informiert werden.

Ist die zur Faltenunterspritzung injizierte Hyaluronsäure pure Hyaluronsäure?

Nein! Auf keinen Fall – das wäre auch völlig kontraproduktiv. Reine Hyaluronsäure, also unvernetzte, macht nur eines: Sie durchfeuchtet die Haut. Zwar sehr schnell, aber auch nur sehr kurzfristig. Denn die unvernetzte Hyaluronsäure wird vom Körper fix wieder verstoffwechselt. Das, was zur Faltenunterspritzung verwendet wird, ist sozusagen ein „Cocktail“. Darin enthalten ist zum größten Teil Wasser. Nur ein kleiner Teil ist dabei reine Hyaluronsäure, hinzu kommen sogenannte Crosslinker. Also Stoffe, die die Hyaluronsäure wie an eine Kette legen, sie dabei stabiler machen und ihren natürlichen Abbau bremsen. Mittels Vernetzung werden die einzelnen Hyaluronsäureketten durch eine gewollte chemische Reaktion miteinander verbunden, sodass die Hyaluronsäure zu einem wasserunlöslichen Gel wird und somit ihre Eigenschaften verändert. Durch die festere Konsistenz kann die injizierte Hyaluronsäure also perfekt zum Auffüllen von verlorenem Volumen oder Falten benutzt werden. Je vernetzter, desto kompakter und langlebiger ist die Hyaluronsäure.

Ist Hyaluronsäure ein Gel?

Nein! Sie ist sogar sehr flüssig. Hyaluronsäure ist ein natürlich im Körper (und zwar in fast jeder Zelle) vorkommender Mehrfachzucker, der sich dadurch auszeichnet, wasserbindend sowie wundheilungsfördernd zu sein und viskoelastische Eigenschaften zu besitzen. Chemisch betrachtet ist Hyaluronsäure eine Kette von Polysacchariden – also Zuckerverbindungen –, die das Vielfache ihres eigenen Gewichts an Feuchtigkeit speichern kann. Wie ein Schwamm. So sorgt sie unter anderem in Gelenken dafür, dass sie gut „geschmiert“ sind, oder auch in der Haut, dass sie voluminös und gut durchfeuchtet ist. Übrigens: Etwa die Hälfte der gesamten, im menschlichen Organismus vorhandenen Hyaluronsäure befindet sich in der Haut. Je älter wir werden, desto geringer wird jedoch der Anteil an Hyaluronsäure im Körper. Sie schwindet also mit den Jahren, deshalb bekommen viele ältere Menschen Gelenkprobleme und auch das Volumen beispielsweise im Gesicht wird weniger (auch durch den zusätzlichen Abbau von Kollagen), die Haut wird trockener und ist weniger elastisch. Warum? Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, der verstoffwechselt wird – sprich, sie baut sich selber in ihre Bestandteile ab: Wasser und Kohlendioxid. Das passiert übrigens auch mit injizierter Hyaluronsäure – nur nicht so schnell, da sie zumindest für Faltenunterspritzungen durch sogenannte Crosslinker stabiler gemacht wurde und dadurch gelartiger wird. Man spricht dann von vernetzter Hyaluronsäure. Würden keine Crosslinker eingesetzt werden, wäre die injizierte Hyaluronsäure in wenigen Tagen oder Wochen komplett abgebaut oder zumindest nicht mehr da, wo man sie haben möchte. Vernetzt heißt auch, dass man die Hyaluronsäure quasi „festkettet“, damit sie an Ort und Stelle verbleibt, dort Wasser anlagert und für eine gewisse Zeit Volumen aufbaut. Übrigens sind Produkte mit Hyaluron bereits seit den 1980er Jahren auf dem Markt. Damals stammte die verwendete Hayluronsäure noch ausschließlich aus tierischen Quellen. Seit Ende der 1990er Jahre gibt es Hyaluronsäure, die fermentativ aus Bakterien gewonnen wird.

Ist eine Behandlung mit Fillern eine Alternative zu Botox?

Eher nein, denn der Anwendungszweck ist ein anderer. Botox eignet sich für andere Falten als  Hyaluronsäure. Botox kommt vor allem bei Mimikfalten in der oberen Gesichtshälfte zum Einsatz. Diese Falten, zum Beispiel Sorgenfalten oder Zornesfalte, entstehen durch Muskelkontraktion. Hyaluronsäure dagegen ist für Falten geeignet, die durch Volumenverlust der Haut entstehen. Dazu gehören Knitterfältchen an den Augen, Nasolabialfalten oder Lippenfältchen. Filler auf Hyaluronsäure-Basis können außerdem zum Volumenaufbau eingesetzt werden. Zum Beispiel kann der Wangenknochen definiert, oder das Lippenvolumen vergrößert werden. Eine Kombinationsbehandlung aus Hyaluronsäure und Botox kann einen ganzheitlich verjüngenden Effekt haben und wirkt außerdem (bei der richtigen Anwendung) sehr natürlich.

Welche Alternativen zu Hyaluronsäure-Fillern gibt es?

Hyaluronsäure hat sich aufgrund der sehr guten Verträglichkeit zur Nummer 1 der Filler gemausert. Daneben gibt es noch folgende Alternativen:

Eigenfett
Bei dieser Methode werden körpereigene Fettzellen aus Arealen mit gut lokalisierbaren Fettdepots (z.B. Bauch, Hüfte, Po, Oberarme) in Form einer Fettabsaugung entnommen, damit sie später anderswo gespritzt werden können. Die nötige Kombination aus zwei Eingriffen macht die Behandlung mit Eigenfett deutlich aufwändiger als die Unterspritzung mit Hyaluronsäure. Allerdings hält Eigenfett bei gutem Anwachsen für immer und kann die Hautqualität erheblich verbessern. Jedoch könnten für das erwünschte Ergebnis mehrere einzelne Behandlungen notwendig werden, da einige Fettzellen vom Körper wieder abgebaut werden, bevor sie einheilen können.

Kollagen
Kollagen wurde noch vor einigen Jahren sehr häufig zur Faltenglättung eingesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Bestandteil des körpereigenen Bindegewebes, das die eingesunkenen Hautbereiche auffüllt, das Gewebe strafft und somit für eine sofortige Glättung der Haut sorgt. Kollagen hat einen ähnlichen Effekt wie Hyaluronsäure, wird vom Körper oftmals aber schlechter vertragen. Darum hat die Hyaluronsäure Filler auf Kollagenbasis so gut wie abgelöst.

Wie lange hält der Effekt von Fillern an?

Der Effekt einer Unterspritzung mit Fillern kann von 3 Monaten bis zu einem Jahr, gegebenenfalls auch länger anhalten. Dies kommt auf die Dosierung, das Areal, das verwendete Produkt und auf die individuelle Geschwindigkeit des Abbaus an.

Einmal injizierte Hyaluronsäure macht ein Ergebnis, das bleibt. Zumindest teilweise. Sie regt auch kollagene Fasern an und stimuliert das Gewebewachstum, was zu einer dauerhaften ästhetischen Verbesserung der Haut beisteuert. Also wird nach einer Behandlung mit Hyaluron immer etwas im Gesicht verändert. Deshalb macht es keinen Sinn, alle paar Monate an derselben Stelle zu injizieren. Man muss das Gesicht als Gesamtwerk sehen und peu à peu hier und da etwas unterspritzen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das injizierte Hyaluron sorgt auch dafür, dass nach und nach mehr Feuchtigkeit im Gewebe gebunden wird – und man möchte ja nicht noch jugendlicher oder fülliger im Gesicht aussehen, als man natürlicherweise in seiner eigenen Jugend aussah.

Wirkt Creme mit Hyaluronsäure genauso wie eine Unterspritzung?

Hyaluronsäure in kosmetischen Produkten wirkt an der Oberfläche und nicht in den tieferen Hautschichten. Aber genau dort entstehen die tiefen Falten. Was Hyaluronsäure aber oberflächlich kann, ist die obersten Hautschichten mit Feuchtigkeit zu versorgen und beispielsweise Knitterfältchen, die oft durch Trockenheit entstehen, zu mildern und für den Tag einen guten Effekt und ein gutes, gepflegtes Gefühl zu geben. Temporär wird auf der Hautoberfläche Feuchtigkeit gebunden. Make-up hält beispielsweise besser auf gut gepflegter und durchfeuchteter Haut und natürlich strahlt Haut auch mehr nach einem ordentlichen äußerlichen Feuchtigkeitsboost. Einen nachhaltigen Langzeiteffekt darf man sich aber nicht erhoffen durch Cremes oder Seren – oder auch anders herum: Pflegeprodukte können nicht das, was injizierte Hyaluronsäure kann, denn sie durchdringen weder die Hautbarriere noch erreichen sie das Bindegewebe. Injizierte Hyaluronsäure tut aber genau das.

Was kostet eine Filler-Behandlung?

Die Kosten einer Filler-Behandlung hängen von der benötigten Wirkstoffmenge und dem Aufwand der Unterspritzung ab. Somit ist die zu behandelnde Region ausschlaggebend für den Preis. Eine Übersicht bietet nachfolgende Tabelle, die sich auf die Preise für Markenprodukte und die Empfehlungen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) stützt:

Kosten für Hyaluronsäure-Filler
Areale Kosten

Mini (Oberlippe, Nasenspitze etc.):

250 – 300 Euro

Klein (Augenringe, Nasolabialfalte etc.):

350 – 450 Euro

Mittel (Kombi aus 2 kleinen, sehr tiefe Falten):

600 – 750 Euro

Groß (Gesichtsmodellierung, Dekolleté etc.):

900 – 1.000 Euro

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