IDS: Digitale Innovationen für Praxis und Labor in der Zahnheilkunde
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IDS: Digitale Innovationen für Praxis und Labor in der Zahnheilkunde

myBody News, 28. März 2017
Impressionen 3D Drucker auf der IDS Dentalschau 2017

Die Internationale Dental-Schau findet im 2-Jahresrhythmus in Köln statt. Schon 2015 brach die Weltleitmesse der Dentalbranche einen Rekord als größte IDS aller Zeiten. Am vergangenem Wochenende endete die diesjährige IDS (21.-25. März 1017) mit einem neuerlichen Rekordergebnis von über 155.000 begeisterten Fachbesuchern aus 157 Ländern.

Im Fokus der IDS 2017 standen digitale Produktions- und Diagnoseverfahren, intelligente Vernetzungslösungen für Praxis und Labor, smarte Services für Zahnärzte und Zahntechniker sowie die weitere Verbesserung der Patientenversorgung und damit Mundgesundheit weltweit.

Sehr konkret zeigte die Messe, dass sich die Arbeitsweise in Zahnlabor und Zahnpraxis zukünftig weiter digitalisieren wird. In der Implantologie haben sich bereits digitale Verfahren etabliert, mit denen eine optimierte Planung möglich ist und dadurch das Heilungspotenzial des Körpers maximal ausgeschöpft werden kann. Der Einsatz digitaler Technologien ist nun auch in andere Gebiete der Zahnheilkunde vorgedrungen. Beispielsweise in der Kieferorthopädie verbessern 3D Modelle die Diagnostik und kieferorthopädische, festsitzende Apparaturen können virtuell ausgearbeitet werden.

Interessant für sogenannte „Würgepatienten“ könnte die Möglichkeit einer digitalen Abformung sein. Ein neuartiger Intraoralscanner ersetzt das herkömmliche Verfahren mit Abdruckmasse und führt den Gebiss- bzw. Zahnabdruck stattdessen digital aus. Bei deutlich erhöhtem Patientenkomfort ist so ein „unverwackelter“, präziser Abdruck ohne Atemnot und Würgereiz machbar.

Auch in der prothetischen Fachrichtung erlangt die 3D-Technologie eine neue Dimension: Verschiedenste Schienen, Modelle, Bohrschablonen, indirekte Klebetrays, temporärer und definitiver Zahnersatz – fast alles lässt sich mit einem 3D Drucker drucken. Einen Meilenstein stellt dabei die Herstellung von Brücken aus dem Werkstoff Zirkonoxid dar, womit der Zahnarzt nun über Einzelzahnrestauration hinausgehen kann. Dieser Trend entspricht voll und ganz den Ansprüchen und Wünschen der Patienten, die eine Zahnersatz-Behandlung möglichst in einer Sitzung durchführen möchten. Die neuen digitalen Technologien machen solche „Chairside-Therapien“ häufiger als bisher möglich.

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