Jährlich 1,5 Millionen Schönheits-OPs im Libanon
Schönheitsoperationen werden auf der ganzen Welt immer beliebter. Besonders boomt das Geschäft derzeit im Libanon. Angelina Jolies Lippen stehen weit oben auf der Wunschliste junger Araberinnen, gefolgt vom Busen des arabischen Sexsymbols Haifa Wehbe.
Ganze Horden von Männern und Frauen strömen nach Beirut, um sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen – die dort praktizierenden plastischen Chirurgen haben alle Hände voll zu tun. Neben Schönheits-OPs wie Nasenkorrektur und Fettabsaugen werden auch immer mehr nicht-chirurgische Eingriffe wie Botox-Behandlungen gewünscht.
Die meisten der 14-75 Jahre alten Patienten kommen mit konkreten Vorstellungen und haben ein Bild Ihres Lieblingsstars dabei. Ihre frisch operierten Gesichter tragen sie nach dem Eingriff ungeniert zur Schau. Denn: Für Libanesen ist es laut hiesigen Chirurgen kein Luxus, sondern nationale Pflicht, hübsch auszusehen. Es gilt die Meinung: Lieber alle gleich schön als alle gleich hässlich.
Junge Frauen werden oftmals von ihren Eltern zu einer Schönheitsoperation gedrängt, um später auf dem Heiratsmarkt bessere Chancen zu haben. Um den Sprösslingen die gekaufte Schönheit finanzieren zu können, werden häufig Kredite aufgenommen.
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