MPS-Brustimplantate verringern Kapselfibrose-Risiko
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MPS-Brustimplantate verringern Kapselfibrose-Risiko

myBody News, 31. Dezember 2014
MPS-Brustimplantate verringern Kapselfibrose-Risiko

Eine wohlgeformte Brust gilt als Sinnbild für Weiblichkeit. Für viele Frauen wirkt sich die Form und Straffheit ihrer Brust stark auf Sexualität und Körpergefühl aus. Besteht hier ein großes Ungleichgewicht, kann eine Brustvergrößerung das Wohlbefinden bedeutend steigern. Doch wie alle Operationen birgt auch eine Brust-OP Risiken. Nach dem großen Implantat-Skandal herrscht zudem oft Verunsicherung, was die Sicherheit und Qualität der eingesetzten Silikonkissen betrifft. Wie groß sind die Risiken bei einer Brustvergrößerung tatsächlich und wie lassen sich diese gegebenenfalls minimieren?

Eine mögliche Komplikation bei einer Unverträglichkeit von Brustimplantaten ist die Kapselfibrose. Während des Heilungsprozess bildet sich normalerweise eine weiche Kapsel aus Bindegewebe um das Implantat. Von einer Kapselfibrose spricht man, wenn sich diese Kapsel verhärtet oder verdickt. Dies kann Schmerzen verursachen; außerdem kann sich das Implantat verlagern und sich dadurch die Form der Brust verändern. Durch verbesserte Methoden und Erfahrungen kommen Kapselfibrosen mittlerweile viel seltener vor als noch vor zwanzig Jahren. Die Expertin Dr. med. Katrin Müller, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Hannover, betont, dass in der Forschung beständig daran gearbeitet werde, das Risiko einer Kapselfibrose weiter zu verringern oder zu verhindern. Mehrere umfassende klinische Studien lassen ersehen, dass das Material des Implantats zu mehr Sicherheit beitragen kann. So bieten Micro-Polyurethan-Schaum beschichtete Implantate, sogenannte MPS-Implantate einen größeren Schutz vor Gewebeverhärtungen. Die spezielle Oberfläche führt dazu, dass sich das Gewebe der Implantathöhle direkt nach der Operation mit dem Implantat verbindet. Dadurch kann sich das Implantat nicht drehen und auch nicht verrutschen. Die Beschichtung des Implantates bewirkt überdies, dass um das Implantat herum gut durchblutetes Gewebe gebildet wird.

Bei jeder Operation wie auch bei einer Brustvergrößerung besteht zwar die Möglichkeit, dass Komplikationen auftreten. Beachtet man jedoch einige Punkte, sind die Risiken bei Brustoperationen mittlerweile relativ gering. Grundsätzlich sollten vor den Kosten an erster Stelle immer die Qualität von Implantaten und die Erfahrung des Chirurgen stehen. Gründliche Voruntersuchungen sowie eine exakte Präparation des Gewebes im Bereich des Eingriffs verringern zusätzlich Risiken.

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