Neue Methode bei Brustvergrößerung mit Eigenfett
Viele Frauen träumen von größeren Brüsten, gilt doch der Busen als besonderes Symbol der Weiblichkeit. Neben dem klassischen Einsetzen von Implantaten gibt es seit langem auch die Möglichkeit, sich die Brüste mit Eigenfett zu vergrößern. Diese Methode kam bisher für viele Frauen nicht in Frage, da der Größenzuwachs im Vergleich zum Implantat nur gering ist.
Neu auf dem Markt ist nun ein Gerät, das die Brüste auf die Vergrößerung optimal vorbereiten soll. BRAVA nennt sich der neue Apparat und arbeitet mit Unterdruck. Dabei wird das Brustgewebe gedehnt und es entsteht mit Platz zwischen dem Gewebeschichten. Dieser Raum wird später mit Eigenfett aufgefüllt. Laut einer Studie, die BRAVA untersuchte, konnten so im Durchschnitt 300 ml Eigenfett pro Patientin transplantiert werden. Dieser Wert liegt deutlich über den 220 ml Eigenfett die bei einer herkömmlichen Brustvergrößerung mit Eigenfett injiziert werden.
Vor der eigentlichen Operation müssen sich Patientinnen, die sich für eine Brustvergrößerung mit BRAVA entscheiden, einer mehrwöchigen Therapie unterziehen. Dabei wird der BRAVA-Apparat, der im Wesentlichen einem Büstenhalter ähnelt, regelmäßig über die Brust gelegt und erzeugt dann einen leichten Unterdruck. Damit wird das Brustgewebe gedehnt, es entsteht mehr Platz in der Brust, der später mit Eigenfett aufgefüllt werden kann.
Ob in Ihrem speziellen Fall eine Brustvergrößerung mit Unterdruck angemessen ist, besprechen Sie bitte mit Ihrem ästhetisch-plastischen Chirurgen. Neben der Brustvergrößerung mit Eigenfett gibt es noch die Möglichkeit, Implantate zu verwenden. Bei dieser Behandlungsart werden qualitativ hochwertige Silikonpolster in die Brust eingefügt, um ihr ein weiblicheres und ästhetischeres Aussehen zu verleihen.
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