Richtige Nachsorge bei Augenlaser
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Richtige Nachsorge bei Augenlaser

myBody News, 12. Januar 2015
Richtige Nachsorge bei Augenlaser

Fast dreiviertel aller Deutschen sind auf Sehhilfen angewiesen. Dabei nimmt ein Großteil beschlagene Brillengläser, Druckstellen und durch Kontaktlinsen gereizte Augen deutlich als Beeinträchtigung im Alltag wahr. Dank Weiterentwicklungen und langjähriger Erfahrung in der Anwendung stellt das Augenlasern für Viele mittlerweile eine denkbare Alternative zu den lästigen Sehhilfen dar. Die Lasik-OP ist ein anerkanntes Verfahren, welches scharfes Sehen ohne Brille verspricht. Mittels eines Lasers wird die Hornhaut so modelliert, dass die Fehlsichtigkeit korrigiert werden kann. Allerdings unterschätzen viele Patienten einen überaus wichtigen Punkt – die Nachsorge.

Für das Ergebnis einer Augenlaser-OP ist die richtige Nachsorge entscheidend. Zunächst sollten Patienten Kontrolltermine beim Arzt regelmäßig wahrnehmen. Normalerweise findet der erste Termin am Tag nach der Operation statt. Es folgen zwei weitere Termine jeweils nach einer Woche und nach einem Monat. Die Wahrnehmung der Kontrolltermine ist für eine optimale Nachsorge in der Regel nicht ausreichend. Der Patient selber muss auch aktiv werden. In den ersten Stunden nach dem Eingriff sollten die Augen geschlossen bleiben, der Patient sollte nicht am Straßenverkehr teilnehmen und auf Bildschirmarbeit und Lesen verzichten. Überaus wichtig ist zudem der regelmäßige Einsatz von Augentropfen. Anfangs müssen diese etwa im halbstündigen Abstand eigenommen werden. Durch die Tropfen werden die Augen feucht gehalten und die Narbenbildung wird verhindert. Zudem wirken sie durch eine Kombination aus Antibiotikum und Kortison entzündungshemmend. Im Alltag wird nach der Operation zunächst zu Ruhe und Entspannung geraten. Da das Auge nach dem Eingriff eine Weile lichtempfindlich ist, empfehlen Augenärzte das Tragen einer Sonnenbrille. Neben dem Schutz vor der UV-Strahlung bietet eine Sonnenbrille den Vorteil, dass Patienten daran gehindert werden, sich die Augen zu reiben. Fassen sich Patienten nach der Operation ständig ins Auge, kann dies unangenehme Folgen haben. Über die Hände können unerwünschte Bakterien in die Wunde gelangen und der Heilungsverlauf dadurch gestört werden. Um eine Infektion der Wunde zu verhindern, sollte zudem in der ersten Woche nach der Operation kein Augen-Make-up aufgetragen werden und die Augen nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Die Lasik-Operation ist in der Regel eine schnelle und sichere Methode. Dies gilt aber nur, wenn auf die richtige Nachsorge geachtet wird. Wer dies berücksichtigt, profitiert von einer dauerhaften Verbesserung der Sehschärfe, so dass lästige Beeinträchtigungen im Alltag dauerhaft der Vergangenheit angehören können.

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