Robotergesteuerte Haartransplantation
„Minimal-invasiv“ ist das dominierende Schlagwort, wenn man die Entwicklung von Methoden und Techniken in der Ästhetischen Medizin verfolgt. Mit modernen Behandlungen, wie der Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure, werden äußerliche Verwandlungen auch ohne Operation möglich und sind daher äußerst beliebt.
Der Trend in Richtung sanfte Medizin ist nun auch in der Haarchirurgie angekommen. Mit Hilfe von Robotern behandelt ein international anerkannter Spezialist für Haatransplantationen Haarausfall, praktisch ohne chirurgischen Eingriff. Dr. James A. Harris vom „Hair Sciences Center“ (Colorado, USA) verfügt als erster über das sogenannte ARTAS-System, das auf Basis seines SAFE-Systems - ein Gerät zur Follikelextraktion- entwickelt wurde.
Das ARTAS-System verfügt über einen interaktiven, bildgeführten Roboterarm, der über der Spenderzone auf der Kopfhaut platziert, die für die Haartransplantation am besten geeigneten Haarfollikeleinheiten identifiziert und extrahiert. Da nur eine winzige Gewebeprobe entnommen wird, ist dieser Vorgang minimal-invasiv und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Ein weiterer Vorteil: Der Zeitaufwand für die Behandlung reduziert sich um die Hälfte und so können auch die Kosten der Haarverpflanzung für den Patienten gesenkt werden.
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