Stammzellen für den Kiefer
0.0 von 5 0
(0)

Stammzellen für den Kiefer

myBody News, 16. März 2011

Implantate sind aus der Zahnmedizin kaum mehr wegzudenken: 2010 wurden in Deutschland mehr als eine Million Zahnimplantate eingesetzt. Bei rund 70 Prozent dieser Behandlungen war es nötig, den Kieferknochen aufzubauen, damit die Implantate darin ausreichend Halt finden konnten - und die Zahl der Patientinnen und Patienten, die einen Knochenaufbau benötigen, steigt weiter an.

 

Besonders aufwändig ist der Knochenaufbau bei Patienten in fortgeschrittenem Alter: Da sie häufig einen extremen Knochenmangel aufweisen, musste bis vor einigen Jahren Knochensubstanz aus dem Beckenkamm entnommen und in den Kiefer implantiert werden. Schonender und schmerzfreier ist die Therapie mit Stammzellen, die - vor allem bekannt aus der Genforschung - nun auch in der Zahnmedizin angekommen ist: Dabei werden für den Knochenaufbau Stammzellen aus dem Hüftknochen mit einer Nadel entnommen und mit künstlichen Zellen vermischt. All dies passiert in der Regel innerhalb einer Behandlung und erspart den Patienten somit nicht nur Schmerzen, sondern auch Zeit und Geld. Das Verfahren wurde von der Freiburger Uniklinik entwickelt.

weitere News zum Thema

54. Jahrestagung der DGÄPC & 5. GBAM
August 2026

54. Jahrestagung der DGÄPC & 5. GBAM

Am 9. und 10. Oktober 2026 wird Rottach-Egern am Tegernsee zum Treffpunkt für Experten der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische... weiterlesen

56. Jahrestagung der DGPRÄC
August 2026

56. Jahrestagung der DGPRÄC

Vom 10. bis 12. September 2026 trifft sich die Fachwelt der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie zur 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische,... weiterlesen

Stammzellen für den Kiefer
0.0 von 5 0
(0)

Der myBody® Klinikfinder - Zertifizierte Ärzte und Kliniken

Wir prüfen für Sie

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service