Trend zur Brustverkleinerung bei Männern
Die Brustverkleinerung beim Mann gehörte 2009, so die American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS), bei Amerikanern zu den beliebtesten Schönheitseingriffen. Seit der ersten Erhebung im Jahr 1997 sei die Zahl der Brustverkleinerungen sogar um rund 50 Prozent angestiegen. Die konstant gewachsene Popularität dieses schönheitschirurgischen Eingriffs lässt sich vor allem auf die psychische Belastung, die mit der Gynäkomastie einhergeht, erklären. Viele Männer fühlen sich unattraktiv, leiden unter einem verminderten Selbstbewusstsein und sprechen häufig von einer verringerten Lebensqualität.
Doch wie kommt es eigentlich zur Gynäkomastie? Dass Fettleibigkeit der Grund für die Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann ist, ist in vielen Fällen falsch. „Männerbrüste“ entstehen vor allem dann, wenn das männliche Sexualhormon Testosteron abnimmt und der Östrogenspiegel ansteigt. Diese Störung des Hormonhaushalts kann entweder durch natürliche hormonelle Veränderungen oder die Behandlung bestimmter Krebserkrankungen auftreten. Auch können die Einnahme anaboler Steroide Ursache für eine Gynäkomastie sein. Bei Jugendlichen, die nicht an übermäßigem Gewicht leiden, aber Gynäkomastie haben, bildet sich diese in der Regel beim Heranwachsen wieder zurück.
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