Was tun gegen Haarausfall?
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Was tun gegen Haarausfall?

myBody News, 15. Januar 2015
Was tun gegen Haarausfall?

Die Zeiten, in denen Männer als Modemuffel galten, sind vorbei. Auch für Männer wird es immer wichtiger, ihre eigene Identität durch einen bestimmten Stil auszudrücken. Am längsten lässt sich dies wahrscheinlich am männlichen Kopfhaar beobachten. Doch während Männer in der Vergangenheit durch unterschiedliche Haarlängen vor allem politische Statements machten, hat sich der modische Spielraum im Bereich der Frisuren mittlerweile geweitet.

Frisurentrends für Männer sind in. Aber nicht alle können die neuen Freiräume genießen, denn rund vierzig Prozent aller Männer (BVZ) leiden an Haarausfall. In der Regel ist dieser erblich bedingt. Der Verzicht auf eine modische Frisur ist dann nur die Spitze des Eisbergs. Bedeutender ist, dass der Verlust der Haare für viele Männer auf der emotionalen Ebene mit Verunsicherungen einhergehen kann. Ein großer Teil der Betroffenen fühlt sich erfahrungsgemäß weniger vital und attraktiv. Wird der Leidensdruck zu groß kann eine Haartransplantation eine effektive Methode darstellen, um unerwünschten Kahlstellen dauerhaft entgegenzuwirken.

Wer eine Haartransplantation in Erwägung zieht, sieht sich mittlerweile mit einem breiten Angebot konfrontiert und sollte daher stets einen erfahrenen Arzt für Eigenhaartransplantation aufsuchen. In der Regel erweist sich die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) als besonders wirksam. Bei dieser Methode werden schmale ellipsenförmige Haarstreifen vom Haarkranz des Hinterkopfs entnommen. Unter dem Mikroskop erfolgt die Abtrennung der Haarwurzeln (Follicular Units). Diese werden anschließend in grafts (kleinste Einheiten) präpariert und an den kahlen Stellen transplantiert. Ein weiteres Verfahren der Eigen-Haartransplantation stellt die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) dar. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die grafts mit einer Hohlnadel direkt aus dem Haarkranz entnommen werden. Diese Art der Entnahme ist besonders schonend, es kommt zu keinen nennenswerten Blutungen.

Welche Methode besser geeignet ist, sollte immer individuell mit dem Arzt besprochen werden. In beiden Fällen gilt: Bis das endgültige Resultat sichtbar ist, müssen die transplantierten Follikel erst einmal anwachsen. Danach ist erfahrungsgemäß mit einem natürlichen Ergebnis zu rechnen und neben dem wiedererlangten Selbstwertgefühl kann „Mann“ sich nun auch in Sachen Haarfrisur ausprobieren.

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