Bruxismus
Unter Bruxismus versteht man das meist unbewusste Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der oberen und unteren Zahnreihe, wodurch extrem starke Kräfte auf Zähne und Zahnhalteapparat ausgeübt werden. Die Folgen des Bruxismus reichen vom Verschleiß der Zahnhartsubstanz über starke Überlastungen des Zahnhalteapparates bis zu Schädigungen des Kiefergelenks und Funktionsstörungen des Muskelapparates. Die genauen Ursachen von Bruxismus sind noch nicht geklärt, doch gelten vor allem psychischer Stress und emotionale Spannungen als Risikofaktoren.
Hilfreiche Maßnahmen bei Bruxismus
Neben einer Behandlung der psychischen Ursachen von Bruxismus kann das Tragen einer Schiene während des Schlafes hilfreich sein. Sie wird über die oberen Zähne gestülpt und schützt die Zähne so vor dem Abschleifen. Sie sollte jedoch lediglich als Unterstützung anderer therapeutischer Behandlungen von Bruxismus – vornehmlich zur Stressreduktion – angesehen werden.
Eine andere begleitende Maßnahme ist der Ausgleich eines möglicherweise abnormen Bisses. Dabei werden „Erhöhungen“ oder leichte Fehlbisse durch so genannte Einschleiftherapien, neue Füllungen, Kronen oder kieferorthopädische Behandlungen korrigiert.
Ist die Zahnhartsubstanz infolge des Bruxismus bereits verloren gegangen, eignen sich z.B. Kronen, um vor weiterem Abschliff zu schützen und das ästhetische Aussehen wieder herzustellen.
Weiterführende Informationen
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