Xerostomie
Xerostomie bezeichnet eine Mundtrockenheit, die durch bestimmte Medikamente, Speicheldrüsenerkrankungen, Strahlentherapie, Autoimmunerkrankungen sowie fieberhafte Allgemeinerkrankungen oder Stresssituationen ausgelöst werden kann. Zu den typischen Symptomen der Xerostomie gehören trockene und schmerzempfindliche Schleimhäute, starker Mundgeruch sowie Geschmacksstörungen. Bei länger andauernder Xerostomie tritt verstärkt Karies auf, da durch den stark reduzierten Speichel dessen Schutzfunktion für die Zähne verloren geht.
Zahnerkrankungen durch Xerostomie
Liegt eine Xerostomie vor, fehlt der Flüssigkeitsspiegel am Mundboden und die natürliche Speichelproduktion ist erheblich eingeschränkt. Unter normalen Umständen hat der Speichel eine ausgezeichnete Reinigungs- und Spülwirkung, wehrt die Säureangriffe auf die Zähne ab und remineralisiert die Zahnoberfläche. Im Falle einer Xerostomie ist diese Schutzfunktion außer Kraft gesetzt. Es kommt zu einer Ansammlung von Bakterien, die wiederum zu Karies, Parodontitis und Pilzinfektionen führen können. Bei einer ausgeprägten Xerostomie sind an den Zähnen fast immer kariöse Läsionen zu sehen, die mittels Füllungen oder Kronen behoben werden müssen.
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