Nasenkorrektur beim Mann: Methoden im Überblick
Der moderne Mann: Zuwachs an Schönheitsoperationen bei Männern
Auch Männer legen sehr viel Wert auf Ihr Äußeres und setzen zunehmend auf ästhetisch-plastische Behandlungen, um dieses zu optimieren. Doch welche Behandlungen lassen Männer besonders häufig durchführen und was bewegt sie zu einem solchen Eingriff? Aufschluss darüber gibt die aktuelle Patientenbefragung der DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie).
Überwiegend sind es zwar noch immer Frauen, die sich von Ärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie behandeln lassen. Doch bereits in den vergangenen Jahren hat sich ein deutlicher Zuwachs an Schönheitsoperationen bei Männern gezeigt, sodass 2017 mit 17,5 Prozent männlicher Patienten ein Höchstwert seit Beginn der Patientenbefragung erreicht wurde. 2018 sank dieser Anteil jedoch um mehr als fünf Prozentpunkte ab – ein Hinweis darauf, dass die Ästhetisch-Plastische Chirurgie beim männlichen Teil der Bevölkerung an Bedeutung verliert?
Keinesfalls – vielmehr liegt der Grund für den Rückgang in der Art der Behandlung: Männer entscheiden sich öfter für einen invasiven Eingriff und profitieren dadurch von langanhaltenden Ergebnissen. Im Unterschied dazu lassen Frauen vermehrt Behandlungen durchführen, die nach einer gewissen Zeit aufgefrischt werden müssen.
Im Bereich der invasiven ästhetisch-plastischen Operationen waren 2018 Nasenkorrekturen mit 10,7 Prozent bei den männlichen Patienten der am häufigsten genannte Grund für den Besuch eines Facharztes für ästhetisch-plastische Chirurgie. Von Frauen wurde die Brustvergrößerung mit Implantaten (9,2 Prozent) am häufigsten angegeben. Waren es 2017 gerade einmal 8 Prozent der männlichen Patienten, die sich einer Nasenkorrektur unterzogen, stieg 2018 der Wert um 2,7 Prozentpunkte und belegt damit nun Platz 1 bei den invasiven Eingriffen.
Top 5 der häufigsten operativen Eingriffe bei Männern
- 1. Nasenkorrektur (10,7 Prozent)
- 2. Oberlidstraffung (9,3 Prozent)
- 3. Fettabsaugung und Bauchstraffung (jeweils 8 Prozent)
- 4. Hals-/Stirn-/Facelifting (6,7 Prozent)
- 5. Schweißdrüsenbehandlung und Ohrenkorrektur (jeweils 5,3 Prozent)
Quelle: DGÄPC
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