Alarmierender Trend: Botox für die Füße
Viele Mediziner beobachten in Amerika und Großbritannien zusehends einen gefährlichen Trend: Schmerzbetäubung mit Botox. Vor allem junge Frauen nutzen dort Botulinumtoxin, um das Schmerzempfinden in ihren Füßen zu minimieren. Hohe Schuhe können nach einer Botox-Behandlung länger getragen werden, ohne dass die Füße müde werden und wehtun.
Botox in den Fußsohlen, statt Gelpolster in den Schuhen? Viele Mediziner warnen vor diesem Trend. „Das natürliche Schmerzempfinden ist ein Warnsignal unseres Körpers, dieses sollte nicht einfach weggespritzt werden.“, mahnt auch Dr. Sven von Saldern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastischen Chirurgie (DGÄPC). Statt den Schmerz zu betäuben, könne man ihn mildern, etwa durch die Verwendung geeigneter Einlagen für die Pumps.
Seit einigen Jahren bietet die Schönheitschirurgie auch seriöse ästhetische Eingriffe an den Füßen an - zum Beispiel zur Verbesserung des Hautbildes. Erschlaffte und ältere Haut kann etwa zum unschönen Hervortreten der Venen auf dem Fußrücken und am Knöchel führen. Durch ein Auffüllen des Gewebes - etwa mit Hyaluronsäure oder durch körpereigenes Fett - können solche Veränderungen entfernt werden. Auch Narben oder andere Unebenheiten können durch moderne Schönheitschirurgie behandelt werden.
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