Bauchstraffung für neue Lebensqualität
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Bauchstraffung für neue Lebensqualität

myBody News, 26. Oktober 2016
Bauchstraffung für neue Lebensqualität

Der Bauch gehört zu den größten Problemzonen, mit denen sowohl Frauen als auch Männer heute zu kämpfen haben. Viele beklagen Speckröllchen, ein schlaffes Gewebe oder hängende Haut. Während kleinere Fettdepots meist langfristig durch Disziplin im Sport und bei der Ernährung verschwinden können, sind Haut- und Gewebsüberschüsse in der Regel nur durch einen operativen Eingriff korrigierbar. Eine ästhetische Bauchdeckenstraffung, medizinisch Abdominoplastik, wird häufig von Frauen nach einer Schwangerschaft oder Kaiserschnittentbindung nachgefragt oder von Menschen, die viel Gewicht verloren haben. Nach der Operation berichten Patienten, dass sie wieder ein besseres Körpergefühl und eine neue Lebensqualität erlangt haben.

Das Ziel einer operativen Bauchstraffung ist es, die überschüssigen und erschlafften Hautlappen am Bauch zu entfernen und die Haut wieder straff an das Bindegewebe anzulegen. Je nach körperlicher Ausgangssituation sind dazu mehr oder weniger komplexe Operationstechniken notwendig.

Bei ausgeprägten Fettschürzen und großen Hautlappen führen Chirurgen eine sogenannte „Totale Bauchstraffung“ durch. Das Behandlungsareal umfasst hier die gesamte Bauchdecke, welche vom Bauchmuskel abgehoben wird. Dazu wird vorher ein Schnitt oberhalb der Schamgrenze sowie um den Bauchnabel herum gemacht. Nachdem der Hautmantel angehoben wurde, können die eventuell auseinandergewichene Bauchmuskulatur zusammengebracht und die Bauchmuskeln gestrafft werden. Dadurch wird die Bauchdecke gestärkt und gleichzeitig die Taille verschmälert. Anschließend zieht der Arzt den gelösten Hautlappen nach unten, entfernt überschüssige Hautteile und positioniert den Nabel neu.

Eine sogenannte „Partielle Bauchstraffung“ wird im unteren Bauchbereich durchgeführt, wenn die überschüssige Haut und kleine Fettvorwölbungen vor allem unterhalb des Bauchnabels lokalisiert sind. Hier ist der Schnitt wesentlich kleiner und der Nabel muss nicht versetzt werden. Der Chirurg strafft lediglich das Gewebe zwischen Schnittlinie und Nabel. Anders als die totale Abdominoplastik, die immer unter Vollnarkose stattfindet, ist es bei einer Bauchstraffung am Unterbauch auch möglich, diese unter lokaler Betäubung im Dämmerschlaf durchzuführen.

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