Bauchstraffung - Infos zur Abdominoplastik - Kosten, Ärzte, Techniken um den Bauch zu straffen
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Bauchstraffung

Ein schlanker, straffer Bauch hat erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Insbesondere nach einer Schwangerschaft oder einem starken Gewichtsverlust, leiden viele Frauen unter einer erschlafften Bauchdecke, die sich in Form von einer Fettschürze oder einem Hängebauch zeigen kann. Wenn Sport und gezielte Ernährung nicht ausreichen, um den Bauch in Form zu bringen, kann eine Bauchstraffung eine effektive Alternative sein.

Bauchstraffung auf einen Blick
Behandlung Bauchstraffung

Kosten:

3.500 – 6.000 Euro
(Quelle: myBody Klinikfinder)

OPs in Deutschland:

30.806 gesamt
(Quelle: ISAPS 2018)

Dauer der OP:

1-3 Stunden

Klinikaufenthalt:

  • Vollnarkose
  • 1-4 Tage stationärer Aufenthalt

Fit nach:

  • Arbeitsfähig nach 14 Tagen
  • Sport nach ca. 3-6 Wochen

Ärzte und Kliniken:

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Ziele einer Bauchstraffung

Eine Bauchstraffung (Abdominoplastik oder Bauchplastik) ist ein effektives Mittel, um die Bauchdecke zu modellieren und die darunter liegenden Bauchmuskeln zu straffen. Das Ergebnis des operativen Eingriffs ist eine schlankere, flachere und festere Silhouette. Dazu werden überschüssige, erschlaffte Hautlappen im Bauchbereich entfernt und die Haut straff an das Bindegewebe angelegt. Zusätzlich können die geraden Bauchmuskeln zusammengefügt werden.

Eine Bauchstraffung kommt meist nach einem großen Gewichtsverlust zum Einsatz, wenn sich die überdehnte Bauchdecke nicht mehr ausreichend zurückbilden kann und Haut und Unterhautfettgewebe schlaff über der Leistengegend hängen. Verbliebene Fettpolster können mit einer ergänzenden Fettabsaugung gezielt entfernt werden.

Andererseits kann das Absaugen von besonders großen Fettmengen selbst zu unschönen Hautlappen führen, die anschließend durch die Straffung der Bauchdecke korrigiert werden müssen. Aus diesem Grund gelten Fettabsaugung und Bauchstraffung als ideale Kombination, um dem Bauch eine schlanke, ästhetische Form zu verleihen.

Für wen ist eine Bauchstraffung geeignet?

Die Bauchstraffung ist kein Mittel, um Übergewicht zu verlieren. Meist kommt sie nach einer Schwangerschaft oder bei starken Gewichtsschwankungen zum Einsatz, wenn sich die stark ausgedehnte Bauchdecke trotz Sport und Diät nicht ausreichend zurückbilden kann.

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

Zertifizierte Ärzte und Kliniken für Bauchstraffung

Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie und verfügen nachweislich über die notwendige Expertise. Patient*innen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

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Was kostet eine Bauchstraffung?
Bereich Kosten

klein, Unterbauch:

ab 3.000 Euro

große Bauchdeckenplastik:

ab 5.500 Euro

Ärzte + Kosten in der Nähe

Die Kosten für eine Bauchstraffung variieren, da es unterschiedliche Methoden zur Bauchstraffung gibt, die sich nach den körperlichen Voraussetzungen und den individuellen Wünschen der Patientin richten. Daher sind einheitliche Kostenangaben nicht üblich. Der Preis wird von dem behandelnden Arzt erst nach einer gründlichen Voruntersuchung bestimmt.

Zu beachten ist, dass neben den Operationskosten ebenfalls Kosten für das Beratungsgespräch, die Voruntersuchung sowie Kosten für den Klinikaufenthalt und spezielle medizinische Nachsorge nach dem Eingriff anfallen.

Nach Recherchen der myBody Redaktion können bei einer Bauchstraffung Kosten in Höhe von 3.500 EUR bis 6.000 EUR entstehen. Die Bandbreite der angegebenen Preise ergibt sich unter anderem durch unterschiedliche Kalkulationen der Leistung sowie Unterschiede hinsichtlich des operativen Aufwands.

Zahlt die Krankenkasse eine Bauchstraffung?

In der Regel wird der Eingriff aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt. Das bedeutet, dass alle Kosten für die Bauchstraffung und den Krankenhausaufenthalt inklusive der Zusatzkosten für die Nachbehandlungen selbst getragen werden müssen. Liegt jedoch eine besonders große Fettschürze vor, unter deren Hautlappen es zu Hautproblemen wie Pilzinfektionen oder reibungsbedingten Wundstellen gekommen ist, übernimmt die Krankenkasse unter Umständen die Behandlung oder beteiligt sich an den Kosten.

Welcher Arzt kommt für eine Bauchstraffung infrage?

Für die Wahl des richtigen Arztes ist unter anderem die Spezialisierung im Bereich der Bauchstraffung sowie der Facharzttitel wichtig. Ärzte und Einrichtungen, die zusätzlich das myBody®-Qualitätssiegel tragen, erfüllen bestimmte Qualitätskriterien und verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Diese zertifizierten Ärzte und Einrichtungen sind im myBody®-Klinikfinder gelistet.

Spezialisten für Bauchstraffung ändern
Dr. med. Christian Fitz

Stuttgart

ab 3.700 €
Details & Kontakt
Dr. med. Jörg Blesse

Bielefeld

ab 5.000 €
Details & Kontakt
Dr. med. Timo A. Spanholtz

Köln

ab 2.500 €
Details & Kontakt

Welche Methoden gibt es?

Totale Bauchplastik

Diese Operation zählt zu den gängigsten Methoden, um besonders große Hautlappen oder eine ausgeprägte Fettschürze zu entfernen. Sie wird normalerweise unter Vollnarkose vorgenommen. Um die Kontur der Bauchregion deutlich zu verbessern, wird bei der totalen Bauchplastik zunächst ein langer Schnitt an einem Beckenknochen entlang der Schamhaargrenze zum anderen Beckenknochen gesetzt. Nachdem auch der Bauchnabel vom umliegenden Gewebe befreit wird, löst der Arzt den gesamten Hautfettmantel oberhalb der Schamgrenze und entlang der Bikinizone von der Bauchdecke ab. Anschließend zieht der Arzt den gelösten Hautlappen nach unten, entfernt überschüssige Hautteile und positioniert den Nabel neu.

Ist nach der totalen Bauchplastik eine Narbe zu sehen?

Langfristig bleibt eine waagerechte Narbe über dem Intimbereich, die jedoch mit der Zeit verblasst. Die Wahl der bevorzugten Schnittführung hängt von der Größe des zu entfernenden Hautlappens und den individuellen Vorlieben der Patienten ab: möchte man Haut am Bein zeigen, empfiehlt sich ein steilerer Narbenverlauf. Möchte man dagegen lieber bauchfreie Kleidung tragen, wird ein flacherer Schnitt gewählt.

Partielle Bauchstraffung

Bei der partiellen Bauchstraffung strafft der Chirurg lediglich die Haut zwischen Bauchnabel und Bauchschnitt. Im Vergleich zur totalen Bauchstraffung ist der Schnitt hier wesentlich kleiner und die Narbe unauffälliger, da der Nabel nicht zwangsläufig umschnitten werden muss.

Lipoabdominoplastik (Bauchstraffung mit Fettabsaugung)

Die Lipoabdominoplastik kombiniert die Straffung der Bauchdecke mit einer Fettabsaugung. Bei dieser Methode wird das Fettgewebe direkt unterhalb der Bauchhaut abgesaugt. In die tieferliegende Fettschicht wird nicht eingegriffen. Unter Vollnarkose wird ein Schnitt im Bereich der Bikinizone gesetzt, um die Bauchdecke nach unten zu straffen und überschüssiges Hautgewebe zu entfernen. Die Kombination aus Fettabsaugung und Bauchstraffung ist sehr vorteilhaft für eine festere und flachere Silhouette, da das Absaugen von besonders großen Fettmengen selbst zu unschönen Hautlappen führen kann, die anschließend mit einer Straffung der Bauchdecke korrigiert werden müssen.

Wann eignet sich welche Methode?

Abhängig von den körperlichen Voraussetzungen, dem Ausmaß der Hauterschlaffung und den Wünschen der Patientin, kann die Operationsmethode für die Bauchstraffung stark variieren. Generell dient die totale Bauchplastik zur Entfernung besonders großer Hautlappen. Die partielle Bauchstraffung kommt infrage, wenn sich die überschüssige Haut und kleineren Fettwölbungen überwiegend nur am Unterbauch befinden. Sollten Sie sich an stark erschlaffter Haut am Bauch und kleinen Fettpolstern an Oberbauch oder Hüfte stören, kann die Lipoabdominoplastik für Sie eine geeignete Methode sein.

Welche Risiken können auftreten?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei der Bauchstraffung allgemeine Operationsrisiken, wie beispielsweise Narkosereaktionen, Schwellungen oder Infektionen. Daneben gibt es einige wenige spezifische Risiken, die in der Regel jedoch gut kontrollierbar sind. In jedem Fall ist es wichtig, den Eingriff nur durch einen ausgewiesenen Spezialisten für Bauchstraffung – einen „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie – durchführen zu lassen. Denn durch die Wahl eines qualifizierten Arztes sowie eine gründliche Vor- und Nachbehandlung kann das Risiko einer Bauchstraffung weitgehend minimiert werden.

Entstehen durch den Eingriff Schmerzen?

Mit leichten Schmerzen und Blutergüssen unmittelbar nach dem Eingriff ist zu rechnen – sie bilden sich jedoch in der Regel innerhalb von Tagen bis Wochen wieder zurück.

Worauf muss ich nach der Bauchstraffung achten?

Bewegung hilft grundsätzlich, um Schwellungen und Thrombosen vorzubeugen – auf Sport sollten Sie jedoch direkt nach dem Eingriff verzichten. Auch Massagen, sonstige übermäßige Beanspruchungen und Vollbäder sollten Sie vermeiden. Ratsam sind kalte Duschen, da diese die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozess unterstützen können.

Kann ich eine Bauchstraffung wiederholen?

Grundsätzlich ja, allerdings sollten Sie mit der Planung eines weiteren Eingriffs warten, bis die erste Operation vollständig abgeheilt ist.

Wirksame Methode gegen Übergewicht

Eine Bauchstraffung ist ein effektives Mittel, um Hautüberschuss im Bauchbereich zu verringern, sie dient jedoch nicht primär der Fettreduktion. Für Frauen mit Übergewicht ist beispielsweise der Magenballon eine gute Möglichkeit, um einen dauerhaften und deutlichen Gewichtsverlust zu erreichen.

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Dr. med. Christian Fitz
ab 3.700 €
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Bielefeld

Dr. med. Jörg Blesse
ab 5.000 €
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Köln

Dr. med. Timo A. Spanholtz
ab 2.500 €
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Quellennachweis

1. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/bauchstraffung-suchergebnis.html (abgerufen am 10.07.2020).
2. Statistik der International Society of Plastic Surgery (ISAPS) 2018: www.isaps.org/wp-content/uploads/2019/12/ISAPS-Global-Survey-Results-2018-new.pdf (abgerufen am 10.07.2020)