Bodyforming - Effizienz dank Eigenfett
Bodyforming - Effizienz dank Eigenfett
Auf dem internationalen Anti-Aging-Kongress IMCAS 2015 im Januar in Paris stand insbesondere das Bodyforming im Fokus der Aufmerksamkeit. Gemeint sind moderne Konzepte der ästhetisch-plastischen Chirurgie, mit denen sich eine schöne wohlproportionierte Körperkontur erreichen lässt. Dabei kristallisierte sich ein neues Schlagwort heraus – der „körpereigene Fetttransfer“.
Während man früher mit einer Fettabsaugung lediglich Fett entfernte, lassen sich heute gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die „gewonnenen“ Fettzellen können nach der Entnahme wieder an anderer Stelle transplantiert werden. Prof. Magnus Noah, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) betont: „Neue wissenschaftliche Erkenntnisse machen heute Operationstechniken möglich, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren“. Auf dem Gebiet der Köperformung ermöglicht dies eine gesteigerte Effizienz.
Das überschüssige Eigenfett wird in der Regel an diätresistenten Stellen entnommen. Typisch für solche Regionen sind bei Frauen die Reiterhosen. Eine weitere Problemzone bei beiden Geschlechtern sind die so genannten „love handles“ (seitliche Hüftpolster). Während sich Frauen mit dem aufbereiteten Fett häufig die Brust vergrößern lassen, kann damit bei Männern beispielsweise die Brust- und Armmuskulatur betont werden. Immer wieder gefragt, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, ist die Aufpolsterung des Pos mit Eigenfett.
Lange Zeit galt ein runder, praller Po vor allem in Südamerika und Südeuropa als Eyecatcher. Der Trend ist mittlerweile aber auch bei uns angekommen. Allerdings erstreben, nach Angaben von Prof. Magnus Noah, Frauen hierzulande mit einer Po-Vergrößerung nicht ein ausladendes Hinterteil, sondern eher eine „natürliche“ Vergrößerung des Gesäßes. Die feminine Silhouette mit schmaler Taille, schmalen Oberschenkeln sowie rundem Po und Brüsten soll betont werden. Männer lassen den Po mit Eigenfett aufpolstern, wenn dieser schlaff und sehr flach ausfällt.
Die neuen Liposuktionsverfahren machen es möglich, intakte und vitale Fettzellen aus Problemregionen zu entfernen, optimal aufzubereiten und an anderer Stelle wieder einzusetzen. Oft ist hierfür ein ambulanter Klinikaufenthalt sowie eine lokale Betäubung ausreichend. Der Eingriff ist relativ schonend, im Normalfall genügen kleine Einschnitte. Da nicht alle Fettzellen mit dem vorhandenen Gewebe verwachsen, ist das endgültige Ergebnis erst nach etwas drei bis fünf Monaten sichtbar.
weitere News zum Thema
Stiftung Warentest zu Abnehmspritzen 2026 - Welche überzeugt?
Abnehmspritzen gelten seit Monaten vielen als Hoffnungsträger gegen starkes Übergewicht. Jetzt hat Stiftung Warentest die wichtigsten Medikamente zur Gewichtsreduktion untersucht... weiterlesen
Fettabsaugung an den Oberschenkeln - Expertengespräch Dr. Anna Lukyanova
Nicht nur am Bauch haben viele mit überschüssigem Fettgewebe zu kämpfen, auch Fettpolster am Oberschenkel stellen eine häufige Problemzone dar. Wenn diese das eigene... weiterlesen
Mit dem myBody® Qualitätssiegel bieten wir Ihnen Sicherheit bei der Arzt- und Klinikwahl – durch objektive und geprüfte Qualitätskriterien. Träger des myBody® Qualitätssiegels zeichnen sich durch einen nachweislich hohen Qualitätsanspruch aus.
Mehr zum myBody® Qualitätssiegel
Zertifizierte Ärzte und Kliniken