Botox bei Blasenfunktionsstörungen
Grünes Licht für Botox als praktikable Behandlungsmethode bei Patienten mit überaktiver Blase. Botulinumtoxin ist primär bekannt für seine Anwendung in der Schönheitsindustrie zur Faltenunterspritzung. Erst kürzlich erklärte die Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten, FDA, den hochwirksamen Wirkstoff Botox als brauchbares Medikament zur Behandlung von Harninkontinenz.
Das Injizieren von Botox in die Blasenmuskulatur ermöglicht es der Blase sich zu entspannen. Diese Entspannung begünstigt das Speichern von Flüssigkeit im Organ. Der Druck auf die Blase verringert sich, so dass eine deutliche Verbesserung der Inkontinenzsymptomatik verzeichnet werden kann.
Die FDA beruft sich in dem Zusammenhang auf zwei klinische Zulassungsstudien, die sich über einen Zeitraum von über drei Monaten erstreckten. 1.100 betroffene Personen wurden getestet. Im unmittelbaren Vergleich mit den Placebo-Patienten konnte bei den mit Botox behandelten Patienten eine deutliche Verbesserung der Blasenfunktion beobachtet werden.
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