DGPRÄC fordert bessere Medizinprodukte-Zulassung
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DGPRÄC fordert bessere Medizinprodukte-Zulassung

myBody News, 20. Februar 2012

Im Zuge des PIP-Skandals um gesundheitsgefährdende Silikonimplantate fordert die „Deutsche Gesellschaft der
 Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen“ (DGPRÄC) eine Reform der Medizinprodukte-Zulassung. So hätte es, laut DGPRÄC, überhaupt erst zu diesem Vorfall kommen können, weil das entsprechende Zulassungsverfahren zu durchlässig sei. Die aktuelle Forderung der DGPRÄC besteht demnach darin, dass eine Änderung auf europäischer Ebene statt finden muss, um eine sicherere Medizinprodukte-Zulassung zu etablieren.

 

Rückblick: Der Skandal um die Brustimplantate-Firma PIP (Poly Implants Prothèses) wurde Ende 2011 bekannt. PIP hatte in den vergangenen Jahren minderwertiges Silikongel bei der Produktion seiner Brustimplantate verwendet - und damit zehntausende von Frauen einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Nachdem die zuständigen Behörden in Frankreich die Betroffenen dazu aufgerufen hatten, sich die Implantate entfernen zu lassen, schlossen sich kurz danach auch die entsprechenden Behörden und ärztlichen Vereinigungen in Deutschland an.

 

Weitere Informationen rund um das Thema Brustimplantate finden Interessierte im myBody-Special Brustimplantate und Implantatwechsel.

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