Fehlbildung: Das können Frauen gegen tubuläre Brüste tun
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Fehlbildung: Das können Frauen gegen tubuläre Brüste tun

myBody News, 18. Dezember 2018
Grafik tubulärer und normaler weiblicher Brüste

Die Brust ist ein Symbol der Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Ob groß, klein, rund oder spitz: Schön ist, was gefällt und jede Brustform hat ihren eigenen Fanclub. Es gibt aber auch Deformitäten der Brust, unter denen ihre Trägerinnen sehr leiden – die tubuläre Brust, oder auch Schlauchbrust genannt, ist die häufigste Fehlbildung der Brust. Sie ist genetisch veranlagt und entwickelt sich meist schon in der Pubertät. Charakteristisch für eine tubuläre Brust ist eine schlauchartige Form, wenig Volumen, große Brustwarzenhöfe und nach unten zeigende Brustwarzen. Ursache ist eine Wachstumsstörung der Brustdrüse die dazu führt, dass der obere Teil der Brust schneller wächst als der untere.

Frauen, die ihre Schlauchbrüste korrigieren lassen wollen, kommen an einem operativen Eingriff nicht vorbei. Oftmals wird eine Kombi-OP aus Straffung und Vergrößerung der Brust sowie Verkleinerung und Versetzung der Brustwarzen durchgeführt, um alle ästhetischen Defizite auszugleichen. Die Behandlung erfolgt in Vollnarkose und dauert 1 bis 2 Stunden. Es verbleiben Narben um die Brustwarze herum und / oder in der Unterbrustfalte, die aber bei guter OP-Technik und entsprechender Pflege später kaum sichtbar sind.

Die Kosten für die Korrektur von tubulären Brüsten hängen stark von der Anzahl an kombinierten Schritten ab. Durchschnittlich muss mit rund 6.000 Euro gerechnet werden. Wird die Vergrößerung mit einem Implantat erreicht, kommen die Kosten von rund 1.000 Euro noch hinzu. Krankenkassen übernehmen die rein ästhetisch motivierte OP in der Regel nicht.

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