Brustformen und Korrekturen: Rund, asymmetrisch, Ost-West, hängend - mabelle
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Bei Brüsten gibt es nicht die eine Norm, die eine Form, die „normal“ oder besonders schön ist. Man unterscheidet gemeinhin acht verschiedene Grundformen. Sie geben vor, welcher BH passt und ob sich die Suche leichter oder schwieriger gestaltet. Die Zugehörigkeit zum „Boob- Team“ ist genetisch vorbestimmt, auch Gewichtsschwankungen haben darauf wenig Einfluss. Lediglich chirurgische Maßnahmen können die Form grundlegend verändern. Die Beschaffenheit des Bindegewebes beeinflusst, ob die Brust früher oder später und mehr oder weniger zu hängen beginnt und vielleicht entsteht erst dann eine Unzufriedenheit mit der Größe oder „Standfestigkeit“. In welchem Team Sie spielen und welche Korrekturmöglichkeiten es jeweils gibt, erfahren Sie hier:

Athletisch

Illustration einer athletischen Brust

Frauen, die viel Sport treiben und einen muskulösen Körper mit geringem Fettanteil haben, verfügen meist auch im Brustbereich über wenig Brustgewebe und somit wenig Volumen. Die Brustform braucht wenig Unterstützung von einem BH, Triangel- und bügellose Spitzenbustiers stehen dieser Brustform hervorragend.

Korrektur: Beim Wunsch nach einem größeren Busen ist die Brustvergrößerung mit Implantaten das Mittel der Wahl. Für eine Vergrößerung mit Eigenfett kann an sehr sportlichen Körpern nicht genug „Material“ gewonnen werden. Bei sehr flachen, festen Brüsten muss die Haut eventuell zunächst mit einem sogenannten Expander gedehnt werden. Das ist ein leeres Silikonimplantat, das eingesetzt und nach und nach mit Kochsalzlösung befüllt wird. So kann die Haut schrittweise an die neue Form gewöhnt werden, bevor dann das endgültige Implantat in Position gebracht wird.

Rund

Illustration von runden Brüsten

Bei runden Brüsten ist das Volumen im oberen und unteren Teil gleichmäßig verteilt. Sie liegen kompakt am Körper und sind nicht abgesunken. Die Beschreibung macht klar: Diese Brustform ist eher bei jungen Frauen vertreten, deren Bindegewebe fest ist.

Korrektur: Die Form lässt sich auch durch eine Brustvergrößerung mit runden Implantaten erreichen – kann aber (vor allem bei großen Implantaten) künstlich wirken. Frauen mit einer runden Brust, die einfach noch etwas voluminöser werden soll, können sich diesen Wunsch durch kleine, runde Implantate erfüllen.

Ost-West

Illustration von Ost-West-Brüsten

Das wesentliche Merkmal der sogenannten Ost- West-Brust ist die Orientierung nach außen. Die Brustwarzen oder die gesamte Brust zeigt nicht nach vorne, sondern nach rechts und links. Zwischen den Brüsten entsteht dadurch eine deutliche Lücke. Die Form entsteht durch einen eher runden Brustkorb, der dafür sorgt, dass die Brüste auseinanderdriften.

Korrektur: Die Brustwarzen können im Rahmen einer Straffungs-OP oder auch separat operativ versetzt werden. Die Brustform kann zudem im Zuge einer Vergrößerung mit Implantaten neu modelliert und ausgerichtet werden.

Tropfen

Illustration von tropfenförmigen Brüsten

Die tropfenförmige Brust ist oben etwas flacher, unten voller. Das meiste Volumen befindet sich unterhalb der Brustwarze, die mittig und symmetrisch liegt. Die Brustform ist recht häufig, natürlich und unkompliziert. Bei dem Wunsch nach mehr Volumen im oberen Bereich kann ein Push-up-BH schon einiges bewegen.

Korrektur: Für dauerhafte Fülle kann durch das Einsetzen von runden Implantaten mehr Volumen im oberen Drittel geschaffen und das Dekolleté so aufgefüllt werden.

Asymmetrisch

Illustration von asymmetrischen Brüsten

Eine leichte Asymmetrie der Brüste ist ganz normal – wie auch Ohren, Füße, Hände und andere Extremitäten selten absolut gleichförmig sind. Ist der Größenunterschied sehr auffällig, kann eine ausgleichende OP die gewünschte Symmetrie herstellen.

Korrektur: Einfacher ist es, die kleinere Brust der größeren durch ein einseitiges Implantat oder beidseitige Implantate mit unterschiedlichen Volumina anzupassen. Gut berechnen lässt sich das nötige Volumen in einer 3D-Simulation. Alternativ kann durch eine Brustverkleinerung und/oder -Straffung zugunsten der kleineren Brust harmonisiert werden. Bei eher schwach ausgeprägten Asymmetrien kann durch die Injektion von Eigenfett ein Brustaufbau in kleinen Schritten erfolgen.

Entspannt

Illustration von entspannten Brüsten

Bei dieser Form ist ein schwaches Bindegewebe dafür verantwortlich, dass die Brüste leicht oder auch deutlicher nach unten hängen. Auch die Brustwarzen „rutschen“ oft mit nach unten und verstärken das abgesackte Erscheinungsbild. Dass die Brust im Laufe der Zeit an Spannkraft verliert und besonders auch nach Schwangerschaft und Stillzeit zu hängen beginnt, ist keine Seltenheit und kann bei jeder Brustgröße auftreten.

Korrektur: Eine Hängebrust wird üblicherweise durch das Implantieren von Silikonkissen in Kombination mit einer Hautstraffung korrigiert. Auch die Brustwarzen werden dabei neu positioniert.

Seitlich rund

Illustration von seitlich runden Brüsten

Von vorne betrachtet ragen die Brüste deutlich über den Oberkörper und den Rippenbogen hinaus. Dadurch entsteht bei dieser Brustform eine flache, freie Fläche.

Korrektur: Für den Ausgleich der sehr weit außen sitzenden Brüste ist ein Volumengewinn nötig. Große Implantate mit runder oder anatomischer Projektion (Tropfenform) oder eine Eigenfett-Injektion füllen die Brüste auf und verkleinern so automatisch die Lücke in der Mitte.

Glockenförmig

Illustration von glockenförmigen Brüsten

Glockenförmige Brüste sind eher groß (C-Cup und mehr), etwas länglich und im unteren Bereich breiter als andere Formen. Die BH-Suche gestaltet sich oft schwierig und die Modelle müssen gut stützen – wie Sport-BHs oder Minimizer. Die Form wirkt sehr weiblich und ist bei vielen Frauen beliebt.

Korrektur: Sind die Brüste sehr groß, somit auch schwer und für Rücken und Nacken belastend, kann eine verkleinernde OP ein möglicher Schritt sein. Dabei wird Fett- und Drüsengewebe entfernt, die Haut gestrafft und Brust und Brustwarze neu geformt und ausgerichtet.

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