Fettstammzellen für neuen Busen
Dank Fettstammzellen kann die Brust nach einer Brustkrebsoperation wieder nachwachsen. Somit könnten auch Silikonimplantate bald vom Markt verdrängt werden. Silikonimplantate sind die bevorzugten Brustimplantate, die bei einer Brustvergrößerung oder Bruststraffung eingesetzt werden,
Japanische Mediziner hatten 19 zuvor an Brustkrebs erkrankten Patientinnen, die dadurch einen Teil der Brust verloren hatten, einen neuen Busen wachsen lassen. Aus Po oder Bauch wurde den Frauen Fettgewebe entnommen, aus dem innerhalb 60 Minuten Stammzellen isoliert und angereichert worden. Anschließend wurden diese in die Brust injiziert. Innerhalb sechs Monaten wuchs neues Brustgewebe.
Eine genaue Erklärung über die Funktionsweise können die Forscher noch nicht abgeben. Sie vermuten, dass die Stammzellen das Wachstum von neuen Blutgefäßen anregen und somit die Neubildung des Gewebes fördern. Mit dieser Methode ließen sich neben der Brust auch weitere Körperpartien aufpolstern.
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