Zurück zu voller Haarpracht: Haare simulieren oder transplantieren?
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Zurück zu voller Haarpracht: Haare simulieren oder transplantieren?

myBody News, 05. März 2019
Nachdenklicher Mann hat Fragen und keine Antwort

Haarausfall betrifft insbesondere Männer ab den 30-igern, die mit den Haaren oft auch ihr Selbstbewusstsein verlieren und Lebensqualität einbüßen. Um die kahlen Stellen am Kopf zu beseitigen, ist es möglich, sich eigene Haare von anderer Stelle verpflanzen zu lassen. Dies ist eine aufwendige und meist auch kostspielige Behandlung – und nicht zu vergessen ein medizinischer Eingriff. Deshalb ist nicht jeder Mann bereit dafür, auch wenn er stark unter seinem Haarverlust leidet. Eine alternative, nicht-operative Methode wie die Haarsimulation könnte stattdessen helfen. Hierbei handelt es sich um eine Art Tätowierung, genauer gesagt eine Pigmentierung, die das Vorhandensein von echten Haaren vortäuscht.

Für die echte Simulation von Haaren muss die Pigmentierung von erfahrenen Haarexperten mit der richtigen Technik und vor allem mit den passenden Pigmenten ausgeführt werden. Insofern ist wie bei einer Haartransplantation die umfangreiche Beratung und Untersuchung vor der Haarsimulation für das Ergebnis der Behandlung elementar. Beispielsweise könnten bestehende Allergien oder die Einnahme von Medikamenten Einfluss auf die Wirkung und Beständigkeit der Pigmente in der Kopfhaut haben. Verträglichkeitstests können auf Wunsch vorab durchgeführt werden. D.h. eine gute Vorbereitung ist wie immer das A und O.

Wissen muss man auch, dass sich das Verfahren der Haarsimulation nur für raspelkurzes Haar eignet, da das Ergebnis quasi einen rasierten Kopf bzw. vorhandenes abrasiertes Haar simuliert. Grundsätzlich werden die Pigmente ausgehend von der natürlichen Haarfarbe gewählt. Bei sehr hellem Haar ist entsprechend kaum ein Effekt sichtbar und die Behandlung nur bedingt sinnvoll. Je nach Einsatz der Pigmente, ob Kurz- oder Langzeitpigmente verwendet werden, hält der Simulationseffekt sechs bis 12 Monate bzw. sogar bis zu sieben Jahren.

Kann nun solch eine Haarsimulation eine Alternative zur operativen Haarverpflanzung sein? Jein! Wie der Name schon sagt, wird hier das Vorhandensein von Haaren lediglich vorgetäuscht, während nach einer Haartransplantation wieder echte, nachwachsende Haare die ehemals kahlen Stellen bedecken. Zudem ist die Pigmentierung nicht die geeignete Methode für Männer, die ihre Haare länger tragen. Sie kann in diesem Fall zwar lichte Stellen verdichten und die Haare voller erscheinen lassen, aber Geheimratsecken und Tonsuren kann sie nicht zum Verschwinden bringen. Hier bleibt die Haartransplantation die einzige Möglichkeit zum Wiedererlangen der ehemaligen Haarpracht.

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